3 Fragen an Torhüter Daniel Sdunek

Hallo Daniel, du hast Dir vor dem ersten Saisonspiel eine schwere Armverletzung zugezogen – Wie geht es Dir und wie ist der Heilungsprozess?

Eigentlich kann ich mich nicht beklagen. Nach meiner OP hatte ich sechs Wochen lang eine Gipsschiene und darf jetzt seit gut zwei Wochen den Arm endlich wieder frei bewegen. Allerdings darf er kaum belastet werden. Maximal 1 kg darf ich die nächsten sechs Wochen heben. Anschließend kann ich dann mit einem behutsamen Muskelaufbau beginnen. Mein Operateur Dr. Mauch ist mit dem Heilungsprozess bisher absolut zufrieden. Leider ist die Verletzung aber ziemlich langwierig und erfordert Geduld, da Sehnen sehr langsam wieder anwachsen. Eine genaue Prognose für ein Comeback kann man noch nicht abgeben, angedacht ist momentan der Februar.

Wie siehst Du den bisherigen Saisonverlauf mit 9:11 Punkten und dem 10. Tabellenplatz?

Wir sind hervorragend in die Saison gestartet und haben richtig tollen Handball gespielt. Sicherlich auch auf Grund des großen Selbstbewusstseins, dass wir nach der guten Vorbereitung und dem souveränen Aufstieg hatten. Auch haben uns gleich die „Neuen“ aus der A-Jugend wirklich verstärkt und ihren Anteil am gelungen Start. Wenn man aber kritisch ist, hat schon in dieser Phase der Saison unsere Abwehr nur bedingt funktioniert. Besonders in den ersten Spielen hatten wir das Glück, dass Nick im Tor eine Spitzenleistung gezeigt hat. Zuletzt sind wir etwas ins Straucheln geraten. Neben mir, fiel auch noch mit Alex Heib ein weiterer erfahrener Spieler aus. Auch unsere rechte Seite hatte in den letzten Wochen mit Verletzungen oder Krankheiten zu kämpfen. Und in einigen Szenen fehlte uns einfach das Glück, das wir noch in den ersten Spielen hatten. Doch ich glaube, wir werden diese Phase bald überstehen. Die Formkurve zeigt trotz der Niederlage gegen Köndringen wieder nach oben. Wir haben einfach eine enorme Qualität in der Mannschaft, besonders wenn wir als eine Einheit auftreten.

Wagst du einen Ausblick bis zur Pause am Jahresende?

Für so eine weite Spanne mache ich ungern eine Aussage. Jetzt haben wir erstmal zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel und können uns auf diese Begegnung intensiv vorbereiten. Ich denke, wir tun gut daran von Woche zu Woche zu schauen. Wobei sicherlich das Derby am 1. Dezember bei uns daheim in der Gemeindehalle gegen Remshalden ein Highlight werden wird. Vielleicht gelingt es uns dann auch mal wieder richtig Stimmung in die Halle zu bekommen. Die dürfte meiner Meinung nach noch etwas besser sein. Gerade den jungen Spielern tut jede Unterstützung von den Zuschauern gut.

TVBII verpasst Kehrtwende

Erneut mit leeren Händen standen die BWOL Handballer des TV Bittenfeld nach der 28:31 (14:16 HZ) Niederlage im Heimspiel gegen 3-Ligaabsteiger SG Köndringen-Teningen da.

Die Vorzeichen vor der Begegnung waren für den TVB II nicht optimal. Mit Sdunek, Bohnert und Heib fielen die erfahrensten Spieler verletzungsbedingt aus und Torjäger Martin Kienzle ging stark angeschlagen ins Spiel. Dafür verstärkten Yannik Wissmann und Max Oehler aus der A-Jugend Bundesligamannschaft das Team vom Trainer Trio Randi / Wissmann / Rill.

Mit einer 5:1 Deckungsvariante versuchten die Bittenfelder die Defensivprobleme der letzten Wochen in den Griff zu bekommen. Die Kreise der wurfstarken Köndringer Rückraumspieler sollten früh angegriffen werden. Doch trotz der eher offensiv ausgerichteten Deckung blieben die Bittenfelder Abwehrspieler bei den Würfen der Gäste zunächst zu passiv.
Während man in der Deckung noch nach der richtigen Form suchte, lief der Ball dafür in der Offensive sehenswert und erfolgreich. Folgerichtig stand es in der rasanten Anfangsphase nach 7 Minuten bereits 5:5. Doch den Hausherren gelang es nicht das Niveau in der Offensive zu halten.
Da man in der Abwehr besonders gegen den besten Torschützen der Köndringer Alexander Velz kein Rezept hatte, geriet man nach und nach ins Hintertreffen.
Auch die taktische Umstellung nach 20 Minuten auf die defensivere 6:0 Variante in der Deckung verhalf nicht zur gewünschten Stabilität. Mit einem zwei Tore Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Der Start in die zweite Halbzeit begann verheißungsvoll. Florian Burmeister verkürzte den Rückstand auf ein Tor und die Deckung zeigte sich deutlich engagierter als in Durchgang eins.
Auch Torhüter Nick Lehmann konnte sich jetzt mehrfach auszeichnen und gab der Defensive damit ein Stück weit Sicherheit. Da man sich aber nun in der Offensive schwertat, gelang es dem TVB II nicht den Ausgleich zu erzielen. Vielmehr konnten die Gäste aus der Nähe von Freiburg ihren Vorsprung in der 45. Minuten sogar auf vier Tore ausbauen. Anders als zuletzt, verloren die Blau-Weißen aber nicht die Geduld.
In der 53. Minuten konnte Jonathan Buck mit dem 25:26 den direkten Anschluss wiederherstellen.
Die robuste Deckungsarbeit der Gäste bescherte den Hausherren immer wieder Überzahlsituationen. Leider konnten sie diese in den Schlussminuten nicht konsequent nutzen und kassierten trotz angezeigtem Zeitspiel auch noch schmerzhafte Gegentreffer.
Das 25:29 Ende der 58. Minuten bedeutete die endgültige Entscheidung, auch wenn die Bittenfelder bis zum Schluss nicht aufgaben.
Mit nun 9:11 Punkten steht der Aufsteiger auf dem 10. Tabellenplatz

Das nächste Wochenende ist für die Bittenfelder spielfrei. Am 17. November steht das dritte Heimspiel in Folge an. Gegner um 19:30 Uhr in der Gemeindehalle in Bittenfeld ist dann die Neckarsulmer Sportunion.

TVB II: Lehmann, Rica-Kovac (TW), Porges, Gille 5, K. Wissmann, Kienzle 1/1, Bischoff 7/2, Buck 5, Haspinger 1, Burmeister 6, Oehler 2, Y. Wissmann, Galluccio, Fröschle 1

Heimniederlage für TVBII

Die 29:34 (14:17 HZ) Heimniederlage gegen den Mitaufsteiger Zizishausen bedeutete die dritte Niederlage in Folge.

Vor knapp 250 Zuschauern in der Gemeindehalle zeigte das Team vom Trainer Trio Randi/Wissmann/Rill nach den Dämpfern in den letzten Wochen zwar eine couragierte Leistung, hatte aber in vielen Szenen nicht das Glück auf seiner Seite.
Ein Beispiel dafür, Spielmacher Alexander Heib verletzte sich gleich im ersten Angriff wieder an seiner gerade genesenen Hand. Er konnte in der Folge nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.
Der TVB II tat sich in den Anfangsminuten schwer eine Lösung gegen die körperlich großgewachsenen und wurfgewaltigen Rückraumspieler zu finden. Auch Torhüter Nick Lehmann fand nicht ins Spiel. Glücklicherweise funktionierte es im Angriff deutlich besser und so entwickelte sich eine torreiche Anfangsphase.

Nach knapp 10 Minuten hatten sich die Gastgeber zudem etwas in der Abwehr stabilisiert und gingen nach drei Treffern in Folge mit 8:6 in Führung. Das 10:9 durch Martin Kienzle nach 18 Minuten sollte aber die letzte Führung der Blau-Weißen bleiben. Bis zum 13:13 in der 27. Minuten blieb die Begegnung ausgeglichen. Doch dann folgte die schwächste Phase der ersten Halbzeit und es ging mit einem drei Tore Rückstand in die Kabine.

Nach der Halbzeit konnte Kapitän Alexander Bischoff den Rückstand zunächst verkürzen.
Allerdings kam der TVB II auch in den nächsten Minuten nicht näher als auf zwei Tore heran.
Immer wieder konnte man die Defensive der Gäste zwar ins Zeitspiel zwingen, musste aber trotzdem ein Gegentor hinnehmen. Der Rückstand wuchs auf vier Tore an.
Das Heimteam ließ sich von den Nadelstichen aber nicht beirren. Der eingewechselte Torhüter Sebastian Rica-Kovac konnte sich einige Mal auszeichnen. Angeführt von Martin Kienzle konnte beim 25:26 nach 46 Minuten der direkte Anschluss wiederhergestellt werden. Aber leider verpasste der TVB II mehrfach die Gelegenheit auf den Ausgleich. So lag man auch noch nach 54 Minuten mit einem Tor zurück. Hatte man in dieser Phase noch geduldig gespielt, so verlor der Gastgeber in der Schlussphase die Ruhe.

Die schnellen und nicht gut vorbereiteten Abschlüsse waren teils einfache Beute für den Zizishausener Torhüter. Zudem führten sie zu Gegenstößen und Gegentoren.
Schlussendlich fiel die Niederlage dadurch um einige Tore zu hoch aus.
Auch wenn es die dritte Niederlage in Folge für den Aufsteiger war, kann man auf der gezeigten Leistung sicherlich aufbauen.

Weiter geht es am 3. November mit dem nächsten Heimspiel gegen die SG Köndringen-Teningen. Anpfiff in der Gemeindehalle ist wie gewohnt um 19:30 Uhr.

TVB II: Lehmann, Rica-Kovac (TW), Porges, Gille 1, Wissmann, Kienzle 13/3, Bischoff 3, Buck 3, Haspinger 3, Burmeister 3, Heib 1, Bohnert, Galluccio 2

TVBII möchte Kehrtwende schaffen

Männer: TV Bittenfeld II (4. Platz, 9:7 Punkte) – TSV Zizishausen (13. Platz, 5:9 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr).

Beim 19:28 gegen Pforzheim hatte es besonders im Bittenfelder Angriff, in Hälfte zwei indes auch in der Defensive gehapert. Und nun in Herrenberg warf der TVB II zwar 33 Tore, kassierte dafür aber 44. Klar, dass das Trainer Thomas Randi nicht schmeckte: „Wir waren sehr schlecht in der Abwehr.“ Zudem habe sein Team trotz der über 30 Treffer zahlreiche Chancen vergeben, darunter drei Siebenmeter. Somit ist der Höhenflug des TVB II erst einmal beendet, der Aufsteiger rutschte vom zweiten auf den vierten Rang.

Ewig konnte es nicht so weitergehen wie am Anfang. „Da hatten wir einen wahnsinnigen Lauf. Viele Sachen haben einfach geklappt.“ Doch diese Leichtigkeit sei nun abhandengekommen. Es gelte, schnell wieder die Kehrtwende zu schaffen. „Wir haben jetzt drei Heimspiele am Stück.“ Gleich das erste will der TVB II für sich entscheiden. Obwohl der Gegner Drittletzter ist, sieht Randi seine Mannschaft nicht als Favoriten: „Zizishausen ist ganz schwach gestartet, hat jetzt aber zwei Spiele am Stück gewonnen.“ Dagegen gehe die Formkurve bei Bittenfeld derzeit etwas nach unten. Für einen Sieg „wollen wir jetzt daheim eine gute Leistung zeigen“. Zurück im Team sein werden Fabian Bohnert sowie wohl auch Giuseppe Galluccio und Levi Frösche.

Niederlage für den TVBII

Mit einer deutlichen 33:44 (16:20 HZ) Niederlage endete die BWOL-Begegnung in Herrenberg.

Dabei hatten die Bittenfelder nach einem schwachen Start ab der 12 Minute das Kommando übernommen und lagen immer mit 1-2 Toren in Führung. Doch knapp 10 Minuten später riss plötzlich der Faden und der Gastgeber konnte in der temporeichen Begegnung in Führung gehen. Anders als in den Minuten zuvor, wurde die aggressive 3:2:1 Deckung der Hausherren nicht mehr geduldig bespielt. Frühe und nicht optimal vorbereitete Abschlüsse führten zu schnellen Ballverlusten. Zudem fand man in der Abwehr gegen den wurfstarken Rückraum der Herrenberger keine Lösung mehr.
In dieser Phase machte sich das Fehlen von Abwehrchef Fabian Bohnert bemerkbar. Er fehlte ebenso wie die Langzeitverletzen Daniel Sdunek und Fabian Kornmann. Außerdem fehlten krankheitsbedingt Levi Fröschle und Guisppe Galluccio. Mit einem vier Tore Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

Der Versuch diesen in der zweiten Halbzeit schnell aufzuholen, misslang jedoch.
Ganz im Gegenteil. Wie schon am Ende der ersten Hälfte, suchte die Offensive das Heil in schnellen Abschlüssen. Daraus resultierten wieder schnelle Gegentore und ein acht Tore Rückstand nach 39 Minuten.
Dem TVB II gelang es zwar in den folgenden Minuten auf vier Tore zu verkürzen. Doch zwei Gegentore innerhalb von nur 20 Sekunden beendete die Aufholjagd wieder.
Während bei den Hausherren fast jeder Angriff mit einem Tor abgeschlossen wurde, scheiterten die Bittenfelder wiederholt am eigenen schlechten Torabschluss.
Trotz aussichtslosem Rückstand hielten die Gäste das Tempo auch in den Schlussminuten noch hoch und wurden mit weiteren Gegentoren bestraft. Daher fiel die Auswärtsniederlage am Ende um ein paar Tore zu hoch aus.
Insgesamt war sie aber vor allem auf Grund der schlechten Defensivleistung absolut verdient. Nach den beiden deutlichen Niederlagen in den letzten beiden Spielen gilt es für den TVB II in den nächsten Wochen wieder in die Spur zu finden und das bereits in dieser Saison gezeigte Potenzial wieder auszuschöpfen.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet das Heimspiel am 27. Oktober um 19:30 Uhr in der Gemeindehalle in Bittenfeld. Gegner ist dann der TSV Zizishausen.

TVB II: Lehmann, Sladek (TW), Porges, Gille 2, Wissmann, Kienzle 6/1, Bischoff 10/2, Buck 7, Haspinger 3, Burmeister 3, Heib 1, Korpics 1

„Es gilt, auf uns zu schauen und unsere Leistung abzurufen!“

Männer: SG H2Ku Herrenberg (9. Platz, 6:6 Punkte) – TV Bittenfeld II (2. Platz, 9:5 Punkte; Samstag, 20 Uhr).

Nichts zusammengelaufen ist beim TVB im Heimspiel gegen die als Liga-Topfavorit gehandelte SG Pforzheim/Eutingen. Die Hausherren kassierten nach einer 6:2-Führung eine 19:28-Schlappe. „Ich war sehr enttäuscht“, sagt Trainer Thomas Randi. „Wir hatten eine ganz schlechte Wurfqualität.“ Diese habe zur Verunsicherung des Teams geführt, das schließlich mit der Brechstange zu Werke gegangen sei. Gleich nach der Pause versemmelten die Bittenfelder mehrere freie Würfe. Diese Fehler nutzte Pforzheim, um zu einer beruhigenden Führung davonzuziehen. In der Abwehr lief es zwar insgesamt besser beim TVB II. Doch in der zweiten Hälfte gelang Pforzheim im Angriff eben „sehr viel“.

Trotz der Niederlage ist Aufsteiger Bittenfeld II immer noch Zweiter. Schon deshalb sagt Randi, das Team dürfe sich vom schlechten Auftritt nicht verrückt machen lassen. Im Spiel bei der SG H2Ku Herrenberg, mit schwankenden Leistungen in die Saison gestartet, gelte es für den TVB, „wieder auf uns zu schauen und unsere Leistung abzurufen“.

Herbe Heimpleite für TVBII

Chancenlos waren die BWOL-Spieler des TVB II am Sonntag bei der 19:28 (10:11 HZ) Heimniederlage im Topspiel gegen die SG Pforzheim/ Eutingen.

Dabei starteten die Gastgeber richtig gut in das Duell mit dem Top Favoriten auf die Meisterschaft. In der 10. Minuten stand es 6:2 für die Bittenfelder. Aus einer starken Defensive heraus wurde mutig nach vorne gespielt und leichte Tore erzielt. Torhüter Nick Lehmann fand auch klasse ins Spiel und konnte unteranderem einen 7-Meter parieren.

Doch wie aus dem Nichts kippte die Begegnung in Richtung Pforzheim. Dem TVB II fiel in der Offensive gegen die körperlich starken Gäste keine Lösung ein. Nach 26. Minuten gingen die Pforzheimer zum ersten Mal in Führung. Da zumindest die Deckung weiterhin ordentlich stand lag man in der Pause nur mit einem Tor im Rückstand.

Fiel es den Hausherren in den letzten 20 Minuten schon schwer das gegnerische Tor zu treffen, wollte es zu Beginn der zweiten Hälfte noch weniger gelingen. Pforzheim konnte sich mit einem 7:2 Lauf vorentscheidend auf 12:19 nach 42. Minuten absetzten. Ideenlos und fehlerbehaftet zeigte sich der Bittenfelder Angriff. Die offensive Gästeabwehr erzwang immer wieder leichte Ballverluste, die zu schnellen Gegentoren führten. Gelang es doch mal eine freie Wurfchance zu erspielen, scheiterte der TVB II immer wieder am in der zweiten Halbzeit überragend haltenden Gästetorhüter Mile Matijevic.

Die schwache Offensive führte zudem zur Unsicherheit in der Deckung. So kamen die Pforzheimer Rückraumspieler oft ohne Bedrängnis zum Wurf. Früh zeichnete sich ab, dass die Hausherren die Begegnung nicht mehr drehen können.

Zu stark zeigte sich der Favorit aus der Goldstadt besonders in der Deckung und zu weit entfernt von ihren Möglichkeiten die Bittenfelder. Daher gingen die beiden Punkte völlig verdient an die Pforzheimer.

Für den TVB II gilt es die Niederlage richtig einzuordnen und gleich am nächsten Samstag um 20 Uhr in Herrenberg wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.

TVB II: Lehmann, Rica-Kovac (TW), Porges, Gille, Wissmann, Kienzle 5, Bischoff 4/1, Buck 4, Haspinger 1, Burmeister 1, Heib 2/1, Fröschle 2, Bohnert, Galluccio

Heimspiel gegen Pforzheim steht an

TV Bittenfeld II (2. Platz, 9:3 Punkte) – SG Pforzheim/Eutingen (11. Platz, 4:4 Punkte; Sonntag, 17 Uhr).

Mit einer ordentlichen Portion Dusel sicherte sich der TVB im Topspiel bei den personell dezimierten Weinsbergern ein 26:26-Unentschieden. „Nach dem Spielverlauf können wir damit zufrieden sein“, sagt Trainer Thomas Randi. Zur Mitte der ersten Hälfte sei bei Bittenfeld das Tempo etwas verloren gegangen, und auch die Abwehr habe nicht mehr gut gestanden. Allzu negativ sieht Randi die Partie aber nicht. „Die Mannschaft hat sich nie aufgegeben.“

In der heimischen Gemeindehalle möchte Bittenfeld II nun wieder einen Sieg feiern. Doch dafür benötigt das Team eine Topleistung. Zu Gast ist Pforzheim/Eutingen. Zwar hat die SG bislang eher enttäuscht und nur vier Punkte gesammelt. „Aber für mich ist sie immer noch der Topfavorit.“ Dennoch ist Randi optimistisch. Die Pforzheimer seien sicher etwas verunsichert, und für den TVB ist es ein Heimspiel. „Das müssen wir ausnutzen.“ Der Trainer hofft darauf, dass Spielmacher Alexander Heib nach seiner Verletzungspause (ausgekugelter Daumen) zumindest für einige Minuten wieder einsatzfähig ist. (sch)

TVBII rettet Unentschieden in Weinsberg

Mit einem am Ende glücklichen Punktgewinn mussten sich die BWOL-Handballer vom TV Bittenfeld am Samstag nach dem 26:26 (12:10 HZ) in Weinsberg zufrieden geben.

Nur knapp schrammte die Bundesliga-Reserve an der zweiten Saisonniederlage vorbei. Dabei startete das Team aus Bittenfeld ausgezeichnet in die Begegnung.
Nach einem Treffer von Florian Burmeister und drei Treffern von Martin Kienzle führten die Gäste in der 7. Minute bereits mit 4:1.
Allerdings wurden bereits in dieser Phase einige gute Torchancen nicht genutzt. Dieses Problem zog sich am Ende durch das komplette Spiel.
Bis zur 13. Minute hatten der TVB II das Spiel im Griff, konnte sich aber nicht weiter absetzen.
Mit dem Ausgleich Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel wieder völlig offen.
Die Blau-Weißen taten sich im Angriff sehr schwer und konnten nicht wie gewohnt ihr Tempospiel aufziehen.
So gelang in den letzten 11 Minuten bis zur Halbzeit nur noch ein Treffer.
Doch dank einer guten Abwehrleistung und einer wieder starken Vorstellung von Keeper Nick Lehmann lag man zur Halbzeit lediglich mit 2 Toren im Rückstand.

Der schwache Auftritt im Angriff setze sich leider auch zu Beginn der zweiten Halbzeit fort.
Erst in der 39. Minuten konnten die Gäste nach einem zwischenzeitlichen drei Tore-Rückstand wieder ausgleichen. Für die Führung langte es in den nächsten Minuten aber nicht.
Der TVB II musste immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen.
Dabei mussten die Weinsberger verletzungsbedingt mit einem sehr kleinen Kader auskommen. Diesen Vorteil konnten die Bittenfelder nicht nutzen.
Wie in der ersten Halbzeit funktionierte das Tempospiel nicht und im Angriff blieb viel Stückwerk. Unvorbereitete Abschlüsse und technische Fehler verhinderten, dass der TVB II in Führung ging. Zwar stand die Deckung nicht schlecht, konnte aber wie Torhüter Lehmann nicht das Niveau der ersten Halbzeit halten.
So ging es Kopf an Kopf in die letzten Spielminuten. Weinsberg konnte trotz angezeigtem Passivspiel durch ihren besten Torschützen Sven König 57 Sekunden vor Schluss in Führung gehen.
In Überzahl verpasste es der TVB II allerdings zunächst den Ausgleich zu erzielen.
So gelangte der Gastgeber 20 Sekunden vor Schluss in Ballbesitz. Doch zum Entsetzen der Weinsberger Zuschauer unterlief den Hausherren ein Fehlpass. Diesen konnten die Gäste mit viel Glück zum Ausgleich durch Marvin Gille in der vorletzten Sekunde nutzen.

Mit nun 9:3 Punkten nach 6 Spieltagen steht das junge TVB II Team als Aufsteiger auf einem ausgezeichneten 2. Tabellenplatz. Am Sonntag, 14. Oktober um 17:00 Uhr steht endlich wieder ein Heimspiel an. Mit der SG Pforzheim-Eutingen stellt sich der nächste Top-Gegner zu ungewohnter Zeit vor.
Da die Bittenfelder Gemeindehalle anderweitig belegt ist, musste das Spiel um einen Tag nach hinten verlegt werden und findet somit am Sonntag statt.

TVB II: Lehmann, Hummel (TW), Bischoff 4/2, Porges, Fröschle, Kienzle 11, Burmeister 3, Galluccio, Haspinger, Wissmann, Korpics, Buck 4, Gille 4

Nächstes Spiel in der englischen Woche des TVB II

Auf einer Welle der Euphorie reitet der Aufsteiger TV Bittenfeld II, die Mannschaft ist Tabellenzweiter.

Dass die Bittenfelder nach den Ausfällen von Keeper Daniel Sdunek, Spielmacher Alexander Heib und Nick Haspinger derart überzeugen würden, hatte der Coach zwar nicht unbedingt erwartet. „Aber ich glaube an die Qualität meiner Mannschaft.“ Einer überrascht Randi dann aber doch mit seiner konstant herausragenden Leistung: der junge Torhüter Nick Lehmann. Auch beim Sieg in Söflingen glänzte er wieder mit zahlreichen Paraden. Der Trainer lobt zudem Heibs Vertreter auf der Spielmacherposition, Marvin Gille, sowie Max Oehler aus der A-Jugend-Bundesligamannschaft. Ihm seien unter anderem viele gute Anspiele an den Kreis gelungen. Auch insgesamt hat Randi der Auftritt seines Teams gefallen. „In der ersten Halbzeit haben wir mit viel Tempo und sehr diszipliniert gespielt und zur Pause mit vier Toren geführt.“ Danach habe sich der TVB II zunächst gegen eine nun offensivere Söflinger Abwehr schwergetan. „Aber hinten raus hat es wieder sehr gut geklappt.“

Zum Ende der englischen Woche will der TVB II nun auch in Weinsberg siegen. Der TSV wurde vor der Saison hoch gehandelt, ist aber bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Randi warnt sein Team indes vor Schlendrian. „Weinsberg hat von den Einzelspielern her eine klasse Mannschaft. Die müssen wir in den Griff kriegen.“ Der TVB II wird mit demselben Kader in die Partie gehen wie in Söflingen.