Netzwerkpartner Golfen gemeinsam

Am vergangenen Mittwoch fand das nächste Netzwerktreffen des TVB beim Stuttgarter Golfclub Solitude e.V. statt. Zusammen mit dem Sponsor des Tages, den Stadtwerken Stuttgart, war das Event ein voller Erfolg und konnte bei bestem Wetter von allen Teilnehmern genossen werden.

Schon am Nachmittag trafen sich die ersten Partner des TVB auf der Golfanlage, um an einem Golf-Schnupperkurs oder an dem organisierten Golfturnier teilzunehmen. Nachdem sich schon während dessen ausgetauscht werden konnte, diente vor allem die Abendveranstaltung dem Netzwerken unserer Partner und intensiven Gesprächen. Bei bestem Wetter wurden diese bis in die Abendstunden geführt und durch ein leckeres Catering abgerundet.

Bedanken wollten wir uns erneut beim Gastgeber des Abends, dem Stuttgarter Golfclub Solitude e.V. und den Stadtwerken Stuttgart, unserem Partner der Energiewende, für den gelungenen Abend!

Generation Y-Event bei der Spielbank Stuttgart

Bei unseren Generation Y-Events kommt die jüngere Generation unseres Netzwerkes zusammen und hat die Möglichkeit, sich im kleineren Kreise auszutauschen und zu netzwerken.

Gestern konnten wir nach über zwei Jahren endlich wieder zu einem GenY-Event einladen. Nach gemeinsamer Begrüßung und Vorstellungsrunde konnten alle Teilnehmer ihr Glück im Glücksspiel der Spielbank Stuttgart versuchen. Bei einem internen Turnier gab es verschiedene Preise von der Spielbank Stuttgart und dem TVB zu gewinnen. Danach ging der Abend in das freie Spiel über.

Vielen Dank an Patrik Maier und die Baden-Württembergische Spielbank für das tolle Event!

Von den ersten Gesprächen bis zum Release – Die Entwicklung der TVB-App

Nach gut einem Jahr umfangreicher Ideensammlung, Entwicklungsarbeit, Feinjustierung und zahlreichen Probeversionen ist die TVB-App nun im Apple App- und Google Play-Store verfügbar. Die App wurde von der in Stuttgart ansässigen Firma Zoi umgesetzt. 

Steffen Ivanowitsch und Benjamin Hermann haben die Entwicklung der TVB-App gemeinsam mit ihrem Team betreut und verantwortet. Im Interview lassen sie den Ablauf bis zum Release Revue passieren, geben Einblicke in die Arbeit von Zoi und stellen die App der Stuttgarter Handballer vor.

Guten Tag Herr Ivanowitsch, Herr Hermann, zu Beginn des Jahres 2020 begann die Umsetzung der Idee des TVB Stuttgart, eine eigene App zu entwickeln. Nehmen Sie uns bitte mit auf den Weg von den ersten Gesprächen mit dem TVB bis zum Release. Wie kann man sich diesen Prozess vorstellen?

(Steffen Ivanowitsch): Die ganz grundlegende Idee war, dass wir die Fans näher an das Spiel ran bekommen – Nicht nur in der Halle, sondern auch die Fans, die das Spiel wegen Corona von Zuhause verfolgen. Die App flankiert also das Spielgeschehen und sorgt für mehr Interaktion. Das ist aktuell nur ein erster Schritt, wir haben noch mehr Ideen. 

Zu Ihrer Frage nach der App: Wir haben diese entworfen und entwickelt, wie es am Markt üblich ist. Unter Verwendung von agilen Entwicklungsmethoden und regelmäßigem Feedback des TVB haben wir uns Stück für Stück dem aktuellen Stand genährt. Damit unsere Kollegen ein gutes Bild von den Anforderungen bekommen, haben wir sie auch dorthin geschickt, wo unter anderem später die Benutzer sitzen: In die Halle zu einem Spiel des TVB. Die Kollegen waren offensichtlich beeindruckt. 

Ganz salopp gefragt: Was kann die App des TVB Stuttgart?

(Steffen Ivanowitsch):  Die TVB-App bietet die Möglichkeit, jedes Spiel des TVB Stuttgart live und mit allen Spielhighlights zu verfolgen. Es besteht die Möglichkeit, mit dem TVB direkt in Kontakt zu treten und vor jedem Heimspiel Fragen an den Trainer zu stellen oder während des Spiels eine Nachricht auf die Bande in der Porsche-Arena zu senden. Zudem sendet die App Push-Benachrichtigungen zum Spielbeginn, informiert über das Halbzeitergebnis und den Endstand. Ach ja, richtig, sind wir nicht alle ein bisschen Trainer? In der App kann man mit seinem Handball-Fachwissen glänzen, jedes Spiel des TVB tippen und sich mit anderen Nutzern messen. 

Nach dem Release ist vor dem ersten Update. Woran wird jetzt nach dem Release gearbeitet? 

(Steffen Ivanowitsch): Der TVB und wir haben schon noch einige Ideen. Die aktuelle Version ist also nur ein erster Schritt. Interaktion in der Arena, Auswertung von Daten: warten wir es ab. Nun nach der ersten Veröffentlichung werden wir das Feedback der Anwender einarbeiten, die App stabilisieren und pflegen. Dann startet die nächste Phase, in der es dann wieder um zusätzliche Funktionen geht.

Viele Sportclubs und auch erstklassige Handballvereine besitzen bereits eigene Apps für deren Fans. Worin unterscheidet sich die App des TVB Stuttgart von denen anderer Sportclubs?

(Steffen Ivanowitsch): (Lacht) Das kann man so von außen natürlich nur bedingt sagen. Unser Anspruch war mehr Informationen zum eigentlichen Spiel und hier auch mehr Interaktion. Also nicht die klassische mobile Webseite als App verpackt. Wir wollten einen echten Mehrwert für die Zuschauer im Spielgeschehen erzeugen. Von der technischen Architektur ist die App sicher State-of-the-art, vielleicht auch ein bisschen zu groß gedacht. So sind wir aber auf alles vorbereitet. Und die App hat in der Erstellung euch deutliche weniger gekostet als die Corona-Warn-App. Böse Zungen behaupten auch, dass unsere App mehr kann.

Die Appentwicklung ist nur ein Teilbereich der Arbeit von Zoi. Welche weiteren digitalen Produkte und Dienstleistungen bietet ihr an?

(Benjamin Hermann): Im Wesentlichen entwickeln wir Software und helfen unseren Kunden auf deren Weg in die Public Cloud. Dabei fokussieren wir uns in erster Linie auf große Mittelständler und insbesondere Konzerne aus der Industrie. Wir begleiten unsere Kunden von der Evaluierung neuer Geschäftsmodelle, UX bis hin zu Daten und IoT-Projekten und Marktauftritten. Wir können sicher nicht alles, aber das was wir können, machen wir glaube ich schon ziemlich gut.

Zoi steht abgekürzt für „Zero One Infinity“. Was darf man sich darunter vorstellen?

(Benjamin Hermann): Es ist ein Paradigma aus der IT. Uns hat das bei der Namenssuche sehr gut gefallen. Klare Entscheidungen treffen. Nicht rumeiern. Null oder Eins. Klar Digital. Das muss man nicht erklären. Aber in Kombination mit „Unendlich“, fanden wir die Kombination ziemlich gut: wenn man etwas macht, dann macht man es richtig. Geschäftsmodelle und IT skalieren. Unendlich eben. Für uns ein Zielbild und unsere Kunden finden sich in diesem Ansatz auch wieder. Wie gesagt: Klare Entscheidungen machen. Liefern. Groß Denken. Machen. Das passt doch in die Region.

Mit Standorten in Stuttgart, Berlin, Lissabon und Ho Chi Minh City agiert Zoi international. Wie funktioniert die Zusammenarbeit über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg?

(Benjamin Hermann): Wir integrieren die Talente, die bei uns arbeiten nahtlos in die jeweiligen Projekte. Wir unterscheiden nicht nach Standorten, sondern einzig nach Fähigkeiten und Verfügbarkeit. Wir sind ja erst vier Jahre alt, sind mit 20 Mitarbeitern in Bad Cannstatt gestartet, mit dem Anspruch, einen neuen Arbeitgeber hier in der Region aufzubauen. Einen etwas nerdigen Arbeitgeber. Flache Hierarchien, wirklich divers und eben international. Eine Beratung mit Start-up Attitüde. Wir bringen die spannenden Projekte aus der IT mit den nötigen Talenten zusammen und uns war klar, dass wir diese Talente nicht nur in Stuttgart findet werden. Deshalb haben wir von Anfang an internationale Standorte ergänzt. Dort gehen wir bisher nicht an den Markt, wir suchen vor Ort ausschließlich Talente für unsere Projekte hier in Stuttgart. Inzwischen sind wir in Europa mehr als 140 Kollegen, die meisten davon in Stuttgart. Es kommen noch ein paar Standorte dazu … Wenn ich Steffen so anschaue: Ich denke wir schaffen zeitnah die über 250 Mitarbeiter, richtig? 

(Steffen Ivanowitsch): Bestimmt, in Asien haben wir aktuell ca. 50 Mitarbeiter im Einsatz, die auch bei der TVB-App mitgeholfen haben. Der Bedarf ist da. Das Wachstum ist nicht immer einfach, aber wir haben ein tolles Team und auch sehr wichtig: Wir haben Kunden, die unsere Story unterstützen. Sie sehen, dass es Zoi hier in Stuttgart braucht und uns auch wirklich coole Projekte geben. 

Sechs neue Toppartner

Zur neuen Saison dürfen wir nicht nur neue Unternehmen in unserem Sponsorenpool begrüßen, sondern können auch die Ausweitung bestehender Partnerschaften verkünden. So haben gleich sechs Partner, welche allesamt bis zur vergangenen Saison im TVB Netzwerk Wirtschaft waren, ihr Engagement erhöht und sind nun Toppartner.

Sowohl die Adolf Gantner Gebäudereinigung GmbH und die Brutschin Wohnbau GmbH als auch das ELLWANGER.GEIGER PRIVATBANKHAUS, die SÜDKUPFER Bröckl Handels-GmbH & Co.KG, die Bempflinger Lebensmittel GmbH und nicht zuletzt die KlickPiloten sind zu Toppartnern aufgestiegen. Damit zählen diese Unternehmen zu den Partnern der 5. Ebene unserer Sponsorenpyramide.

Wir freuen uns über die Fortführung und Ausweitung der Partnerschaften!

GINSTR und TVB brennen 2. Sonderedition

Seit 2019 kooperieren der prämierte schwäbische Ginhersteller GINSTR und der Stuttgarter Handball-Bundesligist TVB Stuttgart. Im Rahmen der Zusammenarbeit bringen die beiden Partner nun die zweite 711 Flaschen umfassende gemeinsame Sonderedition des Gins heraus. Die TVB-Sonderedition, welche die Mannschaft bei der internen Saisoneröffnung eigenhändig abfüllte, kann ab heute erworben werden.

Damit ist der TVB, neben dem VfB Stuttgart, eine der zwei Stuttgarter Sportmarken, die aktuell eine eigene Edition des beliebten Gins besitzen. GINSTR – Stuttgart Dry Gin wurde bereits 2018 mit der Verleihung der Goldmedaille beim World Spirit Award im Frühjahr zum besten Gin der Welt gekürt.

Die Flaschen der diesjährigen GINSTR-Sonderedition des TVB können ab sofort im Onlineshop unter https://bit.ly/TVBxGINSTR erworben werden.

Auf die Neuauflage der handgemachten Produktion der TVB-Sonderedition sind wir stolz und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Unter den ersten 100 Käufern verlosen wir insgesamt 1 x 2 VIP-Tickets für das 1. Heimspiel des TVB in der neuen Saison. Außerdem gibt es ein Trikot der anstehenden Spielzeit zu gewinnen. Die Sieger erhalten den Hinweis über den Gewinn direkt mit dem Versand der bestellten Flaschen.

SAP wird Exklusivpartner des TVB Stuttgart

Der Handball-Bundesligist TVB Stuttgart und der Marktführer für Unternehmenssoftware SAP gehen fortan gemeinsame Wege. SAP wird neuer Exklusivpartner des TVB. Ab der nun beginnenden Spielzeit 2021/22 wird somit das Logo des weltweit agierenden Unternehmens aus Walldorf die linke Brust der Trikots des TVB zieren. Weitere Aktivierungs- und Werbemaßnahmen sind vorgesehen. Der nun geschlossene Zweijahresvertrag ist bis zum 30.06.2023 datiert.

Seit der Gründung im Jahr 1972 hat SAP es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Unternehmen in ein intelligentes Unternehmen zu verwandeln. Als ein Marktführer für Geschäftssoftware unterstützt SAP Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen. SAP-Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen Kunden auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen.

„Mit SAP haben wir ein weltweit operierendes Unternehmen als Partner für uns gewinnen können. Eine solch global bekannte und wertgeschätzte Marke ist für uns ein echter Gewinn mit großer Strahlkraft. Wir freuen uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit!“, so Geschäftsführer Jürgen Schweikardt über die neue Partnerschaft.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem TVB, denn es gibt neben der Leidenschaft für den Sport vieles, was uns verbindet. Sportlicher Wettkampf, Fairness, Teamgeist und positive Emotionen treiben uns an. SAP hat nicht ohne Grund ein starkes Engagement vom Breiten- bis in den Spitzensport, vor allem in Baden-Württemberg“, so Alex Kläger, Geschäftsführer der SAP Deutschland SE & Co. KG

Anwurf für Stuttgarter Hofbräu

Stuttgarts erstklassiger Handballverein und das beliebteste Bier der Region: Das passt perfekt, findet Martin Alber von Stuttgarter Hofbräu. Warum das so ist und die moderne Traditionsbrauerei von „ihrem“ Verein begeistert ist? Der Sprecher der Geschäftsleitung hat es uns verraten.

Herr Alber, Hand aufs Herz – die Saison läuft ganz nach Ihrem Geschmack …

Martin Alber: Der Klassenerhalt ist gesichert, und das ist erst einmal das wichtigste für die Mannschaft und ihre Fans. Darauf können wir anstoßen!

Der Handball-Virus hat also auch Sie infiziert?

Martin Alber: Auf jeden Fall. Handball ist ein unglaublich dynamischer, kämpferischer und spannender Sport. Wer 60 Sekunden vor Schluss mit einer Zwei-Tore-Führung vorne liegt, hat das Spiel noch lange nicht gewonnen. Und noch etwas macht den Handball aus: Starallüren sind ein Fremdwort. Die Profis der Handball-Bundesliga sind nach wie vor „zum Anfassen“ für ihre Fans.

Vom Wasen auf die Platte: Stuttgarter Hofbräu ist insbesondere als Platzhirsch auf dem Cannstatter Volksfest bekannt. Wie kam es dann zu der Entscheidung für den TVB?

Martin Alber: In der Porsche Arena als einer der Heimspielstätten sind wir seit vielen Jahren bereits Partner. Dort haben wir auch erlebt, wie handballverrückt die Region ist, wenn der TVB aufläuft. Als der Verein uns dann angesprochen hat, ob wir nicht auch das offizielle Bier seiner Fans werden wollen, haben wir gerne zugesagt. Schließlich spielen wir beide sprichwörtlich in der ersten Liga: Stuttgarts Nummer 1 im Handball und Stuttgarts Nummer 1 beim Bier sind Publikumslieblinge. 

Auch beim VfB Stuttgart ist Stuttgarter Hofbräu jetzt am Ball …

Martin Alber: Ja, genau. Auch ein Aushängeschild für unsere Region. Wir spielen also gerne bei den Vereinen unserer Heimat mit. Denn letztenendlich brauchen sie auch finanzielle Unterstützung, um das Niveau halten zu können. Wir haben in Deutschland die stärkste Handball-Liga der Welt. Und wir sind stolz, mit Stuttgarter Hofbräu seit nunmehr zwei Jahren verlässlicher Partner einer Spitzenmannschaft zu sein.

Es geht also letztendlich ums Geld?

Martin Alber: Das ist jetzt zu kurz gedacht. Es geht natürlich auch darum. Aber eine echte Partnerschaft braucht Herzblut und Begeisterung. Das bringen wir mit, ob für den Fußball oder Handball unserer Heimat. Oder auch für viele andere Dinge, die wir unterstützen – im Musikbereich, im Vereinswesen, bei Veranstaltungen. Und übrigens auch beim Bierbrauen. Denn selbst die besten Rohstoffe nützen nichts, wenn unsere Braumeister nicht mit Herzblut und Begeisterung alles daran setzen, daraus Spitzenbiere zu machen.

Stichwort „Bier und Sport“: Man hört und liest immer mal wieder, dass dies nicht zusammengehöre.

Martin Alber: Beim Bier und beim Sport kommen die Menschen zusammen – und das ist hoffentlich bald auch wieder unbeschwert möglich. Was aber wichtig war und bleibt: Keine Brauerei hat Interesse an dem Missbrauch ihrer Biere, wir auch nicht.

Gegründet wurde der TVB im Jahr 1898, die Handballabteilung im Jahr 1925. Gibt es zum 100-Jährigen im Jahr 2025 die Meisterschaft?

Martin Alber: Auch wenn ich Fan bin: Das wissen Handball-Experten besser zu beurteilen. Den Wild Boys wünsche ich aber, dass sie sich weiterhin in der Bundesliga festsetzen können. Weil wir noch auf ganz viele erfolgreiche Saisonabschlüsse anstoßen wollen – mit Stuttgarter Hofbräu. 

Mit welchem denn?

Martin Alber: Gute Frage, die Auswahl ist groß. Ob es dann unser Pilsner oder naturtrübes Radler, unser Käpsele oder eine unserer Saisonspezialitäten ist, kann jeder nach eigenem Geschmack entscheiden. Was alle unsere Bieren gemeinsam haben: Sie sind gebraut für die Menschen unserer Region, die sich aus voller Überzeung zu ihrer schönen Heimat bekennen nach dem Motto „Fürs Leben gern ein Stuttgarter“. 

Quelle: Stuttgarter-Hofbräu

„Mit leicht modifizierten Konzepten einen Modus Vivendi finden“

Caterer Jörg Rauschenberger im Gespräch

Bereits seit 2015 begleitet Rauschenberger Catering & Restaurants den Weg des TVB Stuttgart. Seither werden die Besucher der Heimspiele der WILD BOYS im VIP-Bereich unter anderem vom Team-Rauschenberger bestens umsorgt.

Jörg Rauschenberger eröffnete im Jahr 1982 sein erstes Restaurant in Winnenden. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter eines der führenden deutschen Unternehmen im Segment der Fine-Dining Gastronomie und Eventcateringbranche. Als langjähriger Partner des TVB erzählt er von der Kooperation, blickt auf die aktuelle Lage in der krisengebeutelten Branche seines Unternehmens und wagt einen hoffungsvollen Blick in Richtung Zukunft.

Herr Rauschenberger, erzählen Sie uns doch vom Weg Ihres Unternehmens, der als ländliches Restaurant begann und heute auch international agiert. Wie haben Sie diesen Weg miterlebt und worin genau liegen Ihre Aufgabengebiete?

Nach meiner Ausbildung an der Hotelfachschule Lausanne hatte ich große Pläne aber kein Geld. Der eigenkapitalfreie Start mit einem bürgerlichen Restaurant in Winnenden war für mich, als 25jähriger Newcomer, der zunächst einzig machbare Weg in die Selbständigkeit. Die Ambitionen, die Grenzen meiner Heimatstadt zu sprengen, waren aber schon zu Beginn vorhanden. 

In der Folge habe ich dann jede Gelegenheit ergriffen, um mit meinem kleinen Unternehmen vorwärts zu kommen – durch viele Neueröffnungen von Cafés und Bistros, aber auch durch Ausflüge in die Welt der Gemeinschaftsverpflegung und der Schwimmbadbewirtschaftung. Das Konzept „Spaghetti House“, das ich insgesamt 4mal verwirklicht habe, schuf dann die finanzielle Basis, um mich dort hinzuentwickeln, wo ich wirklich hinwollte: in die Welt der Qualitätsgastronomie. Mein Ziel war es, eine Firma aufzubauen, die auf Grund guter Konzepte und klarer Strukturen funktioniert. Daher bin ich eher im Büro als vor Ort in unseren Restaurants anzutreffen. 

Was macht die Arbeit in Ihrer Branche generell und speziell in Ihrem Unternehmen besonders?

Wir sehen es als unsere wichtigste Aufgabe, unsere Gäste glücklich zu machen, sowohl in den Restaurants als auch auf den Veranstaltungen, die wir ausrichten. Dafür arbeiten wir hart und drehen an jeder Stellschraube. Es schafft eine ungeheure Befriedigung, wenn dies gelingt, das motiviert enorm und treibt uns an. Natürlich sind wir nicht perfekt, aber wir streben danach. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt zum Beispiel auch der zweite Stern des Guide Michelin, den wir für unser Restaurant Goldberg erhalten haben.

Mit dem TVB ist Rauschenberger Catering & Restaurants seit 2015 verbunden. Wie kam es zu dieser Partnerschaft?

Wie so vieles beim TVB, ist auch dies ein Resultat der Kreativität von Jürgen Schweikardt – sein unermüdliches Streben nach Verbesserungen hat uns zusammengebracht. Er wollte einfach noch mehr Abwechslung für die ohnehin schon sehr gute Versorgung der VIP-Gäste des TVB. Zunächst waren wir skeptisch, es ist aber schlicht nicht möglich, sich seinem Charme zu entziehen. Heute sind wir froh, die Partnerschaft eingegangen zu sein, es hat sich eine überaus fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt.

Seit November sind bei den Heimspielens des TVB keine Zuschauer zugelassen. Somit hatte die COVID-19-Pandemie auch zur Folge, dass Sie und Ihr Team nicht der bis dato gewohnten Arbeit als VIP-Bereich-Caterer nachgehen konnten. Neue Zeiten erfordern neue Wege und Ideen. Der TVB bringt daher seit November 2020 den VIP-Bereich zu den Sponsoren nach Hause. Die mit kulinarischen Köstlichkeiten bestückten Gourmetpakete wurden im Vorfeld der Spiele zu den Sponsoren geliefert. Inwiefern konnten Sie durch dieses Konzept den Kontakt zu den Partnern des TVB halten? 

Das Konzept wurde sehr gut angenommen und wir sind dadurch für die Empfänger der Gourmetpakete auf der gastronomischen Landkarte geblieben. Es müssen jetzt nur noch alle wiederkommen, sobald die Gastronomie nach dem Lockdown öffnen darf. 

Welche neuen Wege haben Sie im Rahmen der Corona-Pandemie in Ihrem Unternehmen eingeschlagen bzw. einschlagen müssen?

Es liegt eine harte Zeit des Krisenmanagements hinter uns. Lieferungen sind in unserem Segment keine wirkliche Alternative, die Gäste eines Fine Dining Restaurants wollen ein Gesamterlebnis und nicht nur Nahrung. Deswegen wurde an unseren Restaurantkonzepten auch nichts Grundsätzliches geändert. Hinter den Kulissen haben wir allerdings kein Stein auf dem anderen gelassen, um noch mehr Effizienz zu erreichen, Stichwort Digitalisierung. Wir haben die Zeit gut genutzt.

Die aktuelle Lage versprüht Hoffnung: Die Zahl der geimpften Menschen steigt, die Zahl der Neuinfektionen ist rückläufig und die Regierung lockert die geltenden Beschränkungen unter anderem im Bereich der Gastronomie. Wie sehr sehnen Sie sich nach einem Stück Normalität und wie sehen Ihre Pläne für die kommende Zeit aus?

Wir alle wollen unser altes Leben zurück, keine Frage. Möglicherweise wird dies in vollem Umfang auf einige Jahre nicht möglich sein – hier denke ich insbesondere an die Welt der Großveranstaltungen. Das betrifft nicht nur uns Caterer, sondern ebenfalls alle großen Sportveranstaltungen, somit auch den TVB. Es wird aber möglich sein, mit leicht modifizierten Konzepten einen Modus Vivendi zu finden. Die Menschheit ist anpassungsfähig.

„Wir profitieren vom guten Netzwerk des TVB“

Dr. Volker Gerstenmaier, Vorstand des Bankhauses Ellwanger & Geiger, im Interview

Als unabhängiges Stuttgarter Privatbankhaus bietet das Bankhaus Ellwanger & Geiger seit über 100 Jahren professionelle Beratung in Finanz- und Vermögensfragen. Seit 2019 engagiert sich das Unternehmen beim TVB Stuttgart. Dr. Volker Gerstenmaier, Vorstand des Bankhauses Ellwanger & Geiger, spricht im Interview über die Partnerschaft mit dem TVB und das Privatbankhaus. Außerdem gibt er als jahrelange Führungskraft im Finanzwesen Anlegern Tipps in Krisenzeiten.

Guten Tag Herr Dr. Gerstenmaier, bitte stellen Sie zu Beginn Ihr Unternehmen, das Bankhaus Ellwanger & Geiger, und Ihre Person kurz vor.

Wir sind eine im Jahr 1912 gegründete und bis heute unabhängige Privatbank in Stuttgart. Unsere Vermögens- und Finanzierungsberater helfen unseren Kunden, deren finanzielle Ziele besser und schneller zu erreichen. „Ganz privat und sehr persönlich“ ist unser Credo, denn wir entwickeln im persönlichen Gespräch ganz individuelle, maßgeschneiderte Vermögens- und Finanzierungskonzepte.

Ich selbst bin in unserer Region aufgewachsen und habe in meiner Jugend Handball beim damaligen TSV Winnenden gespielt. Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Für das Bankhaus Ellwanger & Geiger arbeite ich seit über 30 Jahren.  

Seit der Saison 2019/20 ist Ihr Unternehmen Partner des TVB Stuttgart. Was hat Sie dazu bewogen, sich dem Handball-Bundesligisten anzuschließen? Wie kam die Verbindung zum TVB zu Stande?

Wir sind eng mit unserer Heimatregion verbunden und dazu gehört selbstverständlich auch der TVB. Über einen persönlichen Kontakt aus dem Netzwerk des TVB wurde ich auf die Möglichkeit einer Zusammenarbeit aufmerksam gemacht. Ich fand die Idee gut, diese schöne Erfolgsstory zu unterstützen. Wir profitieren vom guten Netzwerk des TVB und können darüber hinaus unseren Kunden bei den Heimspielen ein tolles Erlebnis bieten. 

Was fasziniert Sie persönlich am Handballsport? 

Handball ist rasant und spannend. Den Zuschauern wird in jeder Minute Hochleistungssport vom Feinsten geboten und entsprechend emotional ist auch die Atmosphäre in der Halle.  

Das Bankhaus Ellwanger & Geiger ist eine deutsche Privatbank mit Sitz in Stuttgart. Worin unterscheidet sich eine Privatbank von sonstigen Banken und Finanzdienstleistern?

Die Anteile unserer Privatbank sind vollständig in privaten Händen. Wir sind keinem Finanzkonzern verpflichtet und können so wirklich unabhängige Empfehlungen aussprechen. Als mittelständisches Unternehmen sind wir ein Nischenanbieter: wir konzentrieren uns ganz auf die Vermögens- und Finanzierungsberatung. Dabei beziehen wir alle Anlageklassen wie Wertpapiere, Immobilien, Versicherungen und Alternative Investments in unsere Überlegungen mit ein. Anders als die meisten Banken verzichten wir auf das klassische Risikogeschäft wie beispielsweise die Finanzierung von Unternehmen. 

Geben Sie uns einen Blick in Ihre Arbeitswelt: In welchen Geschäftsfeldern ist das Bankhaus Ellwanger & Geiger tätig? 

In der Finanzierungsberatung entwickeln wir für private Kunden die optimale Finanzierungsstruktur für ihre Investitionsvorhaben. Ist diese einmal festgelegt, suchen wir für sie die passenden Finanzierungspartner. Wir selbst sind darüber hinaus bei kurzfristigen Zwischenfinanzierungen behilflich.

Mit unseren Instrumenten zur Finanz- und Altersvorsorgeplanung sorgen wir ganzheitlich für Transparenz in der Vermögensstruktur unserer Kunden. Dabei ergeben sich häufig Ansatzpunkte für eine Optimierung.

In der Vermögensverwaltung überlassen uns die Kunden das Management ihrer Wertpapierdepots. Zuvor wird gemeinsam eine klare Anlagestrategie definiert, die wir dann umsetzen. 

Welche Finanztipps können Sie privaten Anlegern in der derzeitigen Corona-Krise geben? 

Die Niedrigzinsen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass risikolose Anlagen wie Kontoguthaben oder Bundesanleihen zu negativen Renditen, d.h. zu Wertverlusten führen. Um zumindest den Werterhalt des Vermögens zu sichern, müssen dem Portfolio daher höher rentierliche, aber dafür auch riskantere Anlagen beigemischt werden. Dabei ist eine Streuung der Risiken auf viele verschiedene Titel unerlässlich. Für kleinere Portfolios empfehle ich deshalb Investments in breit gestreute und seit Jahren erfolgreich verwaltete Aktienfonds oder kostengünstige ETFs. Besonders interessant finde ich dabei Produkte, die in die wichtigen Themen unserer Zeit (Klima, Gesundheit, Ernährung, technologischer Fortschritt) investieren. Diese Themen versprechen langfristig gute Wachstumschancen. Generelle Voraussetzung für eine positive Wertentwicklung ist allerdings ein Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren. 

„Begeisterung verbindet“

Ein Interview mit Dr. Dürr, dem Geschäftsführenden Gesellschafter unseres Toppartners WOLFF & MÜLLER

Vor kurzem erst hat WOLFF & MÜLLER sein Engagement als Toppartner um ein Jahr verlängert – der TVB Stuttgart kann also weiterhin auf das Bauunternehmen bauen. Wir haben darüber mit Dr. Dürr, dem Geschäftsführenden Gesellschafter von WOLFF & MÜLLER, gesprochen. 

Herr Dr. Dürr, wie viele Sportteams müssen auch die WILD BOYS in Pandemie-Zeiten ohne Live-Zuschauer auskommen. Umso mehr sind wir auf unsere Sponsoren angewiesen. Was hat Sie dazu bewogen, den TVB weiterhin zu unterstützen?

Als wir zur Saison 2019/20 erstmals Toppartner wurden, wollten wir die Begeisterung für den Handball, gerade hier in der Landeshauptstadt, fördern. Dieser Sport ist schnell, emotional, und wird immer beliebter. Wir können uns damit gut identifizieren, weil wir für unser Fachgebiet – das Bauen – die gleiche Begeisterung aufbringen. Wie der TVB Stuttgart ist auch unser Familienunternehmen hier in der Region verwurzelt. All das verbindet uns. In schwierigen Zeiten wie einer Pandemie lässt man Freunde nicht hängen, sondern unterstützt sie erst recht. 

Apropos Begeisterung: Sie haben „Bauen mit Begeisterung“ als Motto für Ihr Unternehmen gewählt. Was steckt dahinter?

Ich denke, dass Begeisterung tatsächlich unser wichtigster Baustoff ist. Wir haben einen hohen Anspruch an die Qualität unserer Arbeit, egal ob wir neue Straßen, Brücken, Schulen, Produktionshallen oder Hotels bauen – um einige Beispiele zu nennen. Wie faszinierend das moderne Bauen ist, können Sie an Projekten wie neulich der Neckarbrücke in Benningen sehen: Da haben unserer Brückenbau-Spezialisten das 145 Tonnen schwere Mittelstück per Schwimmkran von oben schwebend eingesetzt. In nur 90 Minuten war der Brückenschlag zwischen den beiden Uferteilen geschafft, so dass die Schiffe wieder ungehindert auf dem Neckar fahren konnten. Die Digitalisierung macht unsere Branche noch reizvoller. Wir bauen heutzutage erst virtuell, dann real – mit digitalen Zwillingen der Bauwerke. Die späteren Nutzer können die Räume zum Beispiel mit 3D-Brillen erkunden, noch bevor der erste Spatenstich gesetzt wird. Wir schaffen die Grundlagen für Begeisterung, indem wir auf ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld achten und Vielfalt fördern. Uns ist es wichtig, dass sich unsere mehr als 2.000 Mitarbeitende in allen Facetten ihrer Persönlichkeit, wie Herkunft, Geschlecht oder Alter, wertgeschätzt fühlen.

Sie machen sich nicht nur für den TVB Stuttgart stark, sondern unterstützen auch andere Vereine und soziale Projekte. Wie gestalten Sie Ihr Engagement?

Wir haben unser Engagement in der Wolfgang Dürr Stiftung gebündelt, die nach meinem Vater benannt ist. Im Sport fördern wir unter anderem den VfB Stuttgart und die Stuttgarter Kickers, sind zudem Ideengeber und Hauptsponsor des Kickers Kids Club. Wir haben mehr als 100 SOS-Patenschaften für Kinder übernommen, arbeiten mit „Habitat for Humanity“ und der Ludwigsburger Organisation NatureLife International zusammen. Für Geflüchtete haben wir spezielle Qualifizierungsprogramme entwickelt. In den vergangenen anderthalb Jahren wollten wir vor allem jenen helfen, die in der Pandemie die größte Arbeitslast tragen – zum Beispiel Krankenhäuser – oder in existenzieller Not sind, wie Kunden der Tafeln. Wir haben zudem spezielle Nothilfefonds für Studierende in finanziellen Schwierigkeiten eingerichtet und Kulturschaffende unterstützt.

Ich freue mich schon auf normalere Zeiten und wünsche allen Handball-Begeisterten, dass sie ihre Teams bald wieder live erleben dürfen.     

Mehr Informationen dazu unter: www.wolff-mueller.de/wolfgang-duerr-stiftung