TVB will das Wunder von Stuttgart

Liebe Handballfreunde,

zum heutigen Heimspiel im Viertelfinale des DHB-Pokals gegen die europäische Spitzenmannschaft des THW Kiel heißt Sie der TVB Stuttgart recht herzlich willkommen. Begrüßen wollen wir hier in der SCHARRena auch die Mannschaft aus Schleswig-Holstein sowie die mitgereisten Anhänger des Teams von der Ostseeküste. Grüß Gott sagen wir auch den beiden Schiedsrichtern der heutigen Partie. Wir wünschen ihnen ein glückliches Händchen und „gut Pfiff“.

Nur noch ein Sieg fehlt der Mannschaft des TVB Stuttgart und sie steht im REWE Final Four  um den DHB-Pokal in Hamburg. Das ist doch der Traum eines jeden Handballspielers und natürlich Motivation für jeden einzelnen Akteur. Trainer Jürgen Schweikardt wird schon vor diesem Hintergrund nicht in die Trickkiste greifen müssen, um sein Team auf dieses besondere Spiel einzustimmen. „Die Mannschaft ist richtig heiß auf dieses Viertelfinale“, weiß der TVB-Coach.

Auf der anderen Seite steht allerdings die europäische Spitzenmannschaft des THW Kiel, und die wird auch alles geben, um nach Hamburg zu kommen. „Da sind wir nur krasser Außenseiter“, gibt der TVB-Trainer die Favoritenrolle gerne an seinen Kieler Kollegen Filip Jicha ab. Der Nachfolger von Alfred Gislason hat auch heuer wieder eine Weltklasse-Auswahl zur Verfügung. Angefangen im Tor. Hier ist Weltmeister Niklas Landlin natürlich eine absolute Bank. Aber Dario Quenstedt zeigte schon einige Male, besonders im Gehäuse der deutschen Nationalmannschaft gegen Kroatien, dass er sich hinter dem Dänen nicht verstecken muss. Auf der Spielmacherposition glänzt schon seit Jahren Domagoj Duvnjak, unterstützt vom Slowenen Miha Zarabec. Auf der Königsposition im Rückraum kommt der Österreicher Nikola Bilyk und der Tscheche Pavel Horak zum Einsatz. Im rechten Rückraum ergänzen sich der norwegische Internationale Harald Reinkind und Steffen Weinhold. Die Aussen sind besetzt mit Rune Dahmke, dem Dänen (und Bruder des Torhüters Niklas) Magnus Landlin, Niklas Ekberg aus Schweden und Ole Rahnel. Am Kreis wird der Mittelblock der deutschen Nationalmannschaft, Hendrik Pekeler und Patrick Wiencek eingesetzt. Beide bilden auch in Kiel ein absolutes Abwehrbollwerk, das nur sehr schwer zu überwinden ist.

Der THW Kiel ist vielfacher Deutscher Meister und auch der DHB-Pokal ging schon oft an die Kieler Förde. Daneben gewannen die Zebras schon mehrfach den EHF-Pokal, das letzte Mal 2019 in der ausverkauften Ostseehalle. Auch die Champions League gewannen die Kieler schon dreimal. In letzter Zeit kamen sie allerdings nicht mehr ins  REWE Final Four in Köln, sondern schieden schon vorher aus.

In dieser Saison läuft es bereits in der Gruppenphase sehr gut für die Zebras. Eine Heimniederlage gegen den FC Porto, dem Verein des ehemaligen WILD BOY Djibril M´Bengue, und zwei Unentschieden stehen derzeit zu Buche. Dies bedeutet nach neun Spielen Rang eins in Gruppe B, was die direkte Qualifikation für das Viertelfinale zur Folge hätte. Auch national sind die Kieler Spitze, nehmen nach Minuspunkten gerechnet den ersten Rang ein. Lediglich zwei Niederlagen mussten die Kieler bisher in der LIQUI-MOLY HBL einstecken. Beim SC Magdeburg (32:31) und bei den Rhein-Neckar Löwen (26:25) gab es je eine Pleite mit nur einem Treffer Unterschied.  Alle anderen Partien gewannen die Zebras mehr oder weniger deutlich. Allerdings zeigt das 27:26 gegen Leipzig am vorletzten Spieltag, dass die Kieler auch anfällig sein können. Dies verdeutlicht auch die 27:28 Heimniederlage gegen Porto in der Champions League.

Auf diese kleine Chance setzt natürlich auch der TVB Stuttgart. „Wir müssen dann das Heft in die Hand nehmen, wenn die Kieler schwächeln“, fordert Trainer Jürgen Schweikardt. Aber die Spiele gegen den deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt und bei den Rhein-Neckar Löwen machen ihm durchaus Hoffnung. Er setzt auf den Kampfgeist seines Teams und prophezeit: „Wenn wir heute die Leistung von Mannheim wiederholen können, sind wir auch gegen den haushohen Favoriten aus Kiel nicht ganz chancenlos.“

Freuen Sie sich heute auf ein spannendes und faires Handballspiel.

Ihr Joachim Gröser

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