„Wir haben in den entscheidenden Spielen unsere Leistung gebracht.“

TVB-Kapitän Patrick Zieker blickt auf die vergangene Saison zurück und erzählt uns unter anderem, was seine Highlights waren und was die Ziele der kommenden Saison sind.

Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen. Neben spektakulären Siegen musstet ihr auch einige bittere Niederlagen verkraften. Wie fällt euer Fazit nun zum Ende der Saison aus?

„Ja, es war sicherlich eine sehr schwierige und intensive Saison. Ich glaube, wir hatten gerade in der Hinrunde trotz einiger guter Spiele nicht so wirklich das Punkteglück auf unserer Seite. Das hat dann zum Jahreswechsel dazu geführt, dass der Druck immer größer wurde und mangels Selbstvertrauen bestimmte Automatismen nicht so gegriffen haben. Das hat uns sicher zu denken gegeben. In der Rückrunde mussten wir die Punkte dann holen, haben uns diese durch sehr gute Mannschaftsleistungen erarbeitet und eine überragende Rückrunde gespielt. Am Ende war es jetzt nicht die Saison, die wir uns alle vorgestellt haben, aber ich glaube, da muss man sich auch erst mal so rauskämpfen, wie wir das bis zum Schluss getan haben. Die Saison müssen wir jetzt abhaken und sind froh, dass wir es gegen Ende so drehen konnten.“

Zum Saisonanfang gab es sowohl einige Wechsel innerhalb des Teams als auch einen Wechsel auf der Trainerposition. Was waren die größten Veränderungen? 

„Personelle Wechsel gehören in unserem Sport einfach dazu. Wie zu jeder neuen Spielzeit gab es auch wieder gewisse Spielerwechsel. Der größte Wechsel war aber Zweifels ohne der auf der Trainerposition. Aufgrund der neuen Philosophie und der neuen Systeme, die an den Mann gebracht werden, ist es auch klar, dass das Zeit braucht. Das war sicherlich auch ein Grund, weshalb vielleicht am Anfang noch die Punkte gefehlt haben. Personelle Wechsel bringen immer Veränderung mit sich und das war zu Beginn der Saison auch bei uns der Fall.“

Was waren deine sportlichen Highlights in dieser Spielzeit?

„Für mich waren es die Spiele, in denen wir unbedingt punkten mussten und in denen wir mit dem Rücken am meisten zur Wand standen. Zum Beispiel das Heimspiel gegen den Bergischen HC in der Rückrunde. Nach diesem Spiel haben wir einen Lauf bekommen und weitere Punkte geholt. Außerdem war für mich, aufgrund der unfassbaren Unterstützung, die wir dort von unseren Fans erfahren durften, der Sieg in Balingen ein wahnsinniges Highlight. Aber auch zwei Wochen später der Sieg in Minden, welcher uns dann wohl mehr oder weniger gerettet hat, war sehr schön.“

Während euch in der letzten Saison keine oder nur kaum Zuschauer in der Porsche-Arena unterstützen durften, darf die Halle mittlerweile wieder voll ausgelastet werden. Wie glücklich seid ihr als Mannschaft über die Zuschauerrückkehr?

„Wir sind sehr glücklich, dass endlich wieder vor vollen Hallen gespielt werden darf. Gerade vor unseren eigenen Fans zu spielen, ist ein wahnsinniges Gefühl und hilft uns auch sicherlich bei den Spielen zu punkten. Zudem ist es immer auch noch eine extra Motivation. Ich glaube, jeder weiß, dass es das ist, wofür wir diesen Sport machen.“

Am Ende hat es für den Klassenerhalt gereicht und der TVB spielt in der nächsten Spielzeit seine achte Saison in der stärksten Liga der Welt. Gib uns einen Ausblick auf die kommende Saison, was wollt ihr als Team erreichen?

„Ja, zuerst einmal sind wir sehr glücklich, dass wir den Klassenerhalt jetzt geschafft haben. Natürlich haben wir nie daran gezweifelt, aber wir waren zeitweise mitten drin und da hat man sich dann schon so seine Gedanken gemacht. Danach haben wir in den entscheidenden Spielen unsere Leistung gebracht. Darauf können wir stolz sein, weil es in diesen Phasen auch nicht selbstverständlich ist, dem Druck standzuhalten. Trotzdem geht es nach so einer aufregenden Saison auch sicherlich in die Analyse, aber jetzt direkt einen Ausblick auf die kommende Saison zu werfen, ist zunächst sicherlich zu früh. Wir müssen jetzt die vergangene Saison einordnen, runterkommen und uns neu sammeln, um dann mit viel Spaß und Freude in die neue Saison zu gehen. Dann werden wir uns sicher auch neue Ziele setzen, denn die kommende Spielzeit soll nicht so laufen wie die letzte.“

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