Interview mit Tim Wieling zu seinem Wechsel zum TVB Stuttgart

Tim Roman Wieling wechselt zur neuen Saison vom TSV Bayer Dormagen an den Neckar und wird der letzte Transfer des TVB Stuttgart sein. Der 22-Jährige wird gemeinsam mit Sascha Pfattheicher die Rechtsaußen-Position des TVB bekleiden. Wir haben vorab mit Tim über seine Beweggründe, seinen Werdegang und seinen Erwartungen gesprochen.

 

Tim, zunächst einmal dürfen wir Dich vorab willkommen heißen. Welche Argumente waren letztendlich für Dich ausschlaggebend, diesen Schritt zu gehen und Dich dem TVB anzuschließen?

Das war für mich einfach jetzt der richtige Zeitpunkt. Ich habe gemerkt, dass ich in der zweiten Liga super klarkomme und dass das jetzt der richtige Schritt für meine Entwicklung ist. Ich habe mich dann mit Jürgen getroffen und ein gutes Gefühl bekommen wie der Verein aufgebaut ist. Auch dass so viele junge Spieler geholt werden, fand ich interessant. Ich denke, dass Sascha und ich auf Rechtsaußen ein gutes Team bilden werden. Die Mannschaft wird sich im Sommer neu finden müssen. Das finde ich total spannend.

 

Du hast eine beeindruckende Statistik in der zweiten Liga vorzuweisen. Wie gut hat Dir die Spielpraxis, die Du in Dormagen nach deinem Wechsel von Minden sammeln durftest, getan?

Das war überragend für mich. Ich kann das nur jedem jungen Spieler empfehlen, so viel wie möglich zu spielen. Es hat mir gut getan 60 Minuten in der zweiten Liga ohne Druck frei aufzuspielen und ich habe gemerkt, dass das sehr gut klappt.

 

Mit Sascha Pfattheicher hast du einen ebenfalls sehr jungen Mitspieler auf Deiner Position. Ist das eher ein Vorteil, weil man auf mehr Einsatzzeiten hofft, oder wäre ein erfahrener Spieler, bei dem man sich auch mal was abgucken kann, Dir lieber gewesen?

Ich finde, dass ist die perfekte Konstellation. Wie bereits erwähnt, ist Spielen das wichtigste. Wir ergänzen uns gegenseitig und können uns beide auf ein neues Level bringen.

 

Was erwartest Du Dir von deiner Zeit beim TVB Stuttgart?

Dass wir mit dem Team unsere Ziele erreichen. Persönlich erwarte ich, dass ich mich in der Stadt und dem Verein einlebe und dass ich Spielzeiten bekomme. Ich möchte zeigen, dass ich die Leistung, die ich in der zweiten Liga bringe, auch in der Bundesliga abrufen kann.

 

Du wechselst quasi „zurück“ in die stärkste Liga der Welt. Eher Vorfreude oder Anspannung?

Vorfreude, ganz klar. Als ich damals bei Minden war, habe ich sehr wenig gespielt, dementsprechend groß war meine Anspannung. Jetzt spiele ich eine andere Rolle, weiß in etwa wie das alles abläuft und kann mich auf die kommende Saison freuen.

 

Worauf freust Du Dich am meisten?

Das ist schwierig. Ich werde alles aufsaugen, die neue Aufgabe annehmen und Erfahrungen sammeln.

 

Hattest Du schon Gelegenheit die Stadt zu erkunden?

Ein bisschen. Ich bin mit dem Taxi ein wenig durch die Stadt gefahren als ich da war um meinen Vertrag zu unterschreiben. Auch auf die Königsstraße habe ich es zumindest für kurze Zeit geschafft. Stuttgart ist eine klasse Stadt mit viel Grün drum herum. Ich bin große Städte bereits gewohnt, da ich aus Köln komme. Deshalb denke ich, dass ich mich hier schnell einleben werde.

 

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