Primož Prošt – Wie sieht ein Trainingstag unserer Nummer 16 aus?

Primož gehört neben Viggó Kristjánsson und Jerome Müller zu den einzigen drei richtigen Neuzugängen des TVB in dieser Saison. Der Slowene erzählt im Interview unter anderem wie ein normaler Trainingstag bei ihm abläuft und was er jungen Spielern mit auf den Weg geben würde.

Hallo Primož, du bist nun seit dem Sommer beim TVB. Wie gefällt es dir in Stuttgart? 

Hallo, mir gefällt es sehr gut in Stuttgart. Die Gegend ist mir ja schon bestens bekannt und deshalb kann ich sagen, dass ich mich hier sehr wohl fühle und hier angekommen bin. 

Du gehörst zu den wenigen Neuzugängen des TVB im diesem Jahr. Wie hast du dich ins Team einleben können? Wurdest du gut aufgenommen?

Die Jungs haben mich sehr gut ins Team aufgenommen. Ich hatte also keine Probleme, mich hier einzuleben und mich in die Mannschaft zu integrieren.  

Nun hat ja jede Mannschaft ihre „Eigenarten“, die man vielleicht selbst gar nicht so wahrnimmt, wenn man lange in dieser Mannschaft spielt. Welche Besonderheiten sind dir nach deinem Wechsel beim TVB aufgefallen?

Ich denke, dass die Atmosphäre in der Garderobe, auf und auch neben dem Spielfeld hier etwas ganz Besonderes ist.  Es wird viel gelacht, aber die Mannschaft weiß auch, wann sie trainieren und ernsthaft arbeiten muss. Es ist einfach die richtige Mischung. 

Die Region Stuttgart ist dir nach deiner langen Zeit in Göppingen ja nicht fremd. Was konntest du aus deiner Zeit bei FRISCH AUF! als Spieler mitnehmen? 

Die Region ist mir wirklich nicht fremd. Selbst jetzt lebe ich mit meiner Familie in Göppingen, wo wir uns großartig fühlen. Ehrlich gesagt ist es schwer zu sagen, was ich aus meiner Zeit aus FRISCH AUF! mitgenommen habe. Ich würde sagen, dass sich meine Persönlichkeit in dieser Zeit sehr weiterentwickelt hat. 

Wie sieht ein normaler Arbeitstag für dich als Spieler aus? Was ist dir in deinem Alltag besonders wichtig?

Wenn wir einen Trainingstag mit nur einer Trainingseinheit am Nachmittag haben, stehe ich um 6.10 Uhr auf und dann beginnen die Vorbereitungen für den Kindergarten- und den Schulbesuch meiner Kinder. Gegen 8.00 Uhr, wenn dann alle aus dem Haus sind, mache ich meist einen langen Spaziergang mit dem Hund. Um 12.00 Uhr esse ich zu Mittag und um 12.45 Uhr hole ich dann meine Tochter vom Kindergarten ab. Dann heißt es gegen 14.00 Uhr, sich zum Training aufzumachen. Am Abend, wenn ich wieder vom Training zu Hause bin, lese ich meinen Kindern noch ein Gute Nacht-Märchen vor. Im Anschluss schaue ich mir selbst gerne noch Serien an, bevor ich dann gegen 23.00 Uhr schlafen gehe.

Wenn wir zwei Trainingseinheiten an einem Tag haben, eine morgens und eine am Nachmittag, ist das Morgenprogramm ungefähr das Gleiche, außer das ich selbst um 8.00 Uhr das Haus verlasse, nachdem der Rest der Familie auch weg ist. Zwischen den Trainingseinheiten gehe ich dann mit zu Zharko, wo wir etwas zu Mittag essen, uns ausruhen und Kaffee trinken. Anschließend geht´s dann wieder zurück in die Halle. Der Abend sieht wieder gleich aus, wie wenn wir nur eine Einheit haben. 

Das Wichtigste ist für mich, viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen, pünktlich und gut zu essen, sich richtig zu regenerieren und vor allem: guten Kaffee zu trinken!

Was war der beste Tipp, den du als Profispieler in deiner Karriere bekommen hast? Welchen Ratschlag würdest du jungen Spielern und Torhütern auf ihren Werdegang mitgeben?

Sie sollen alles genießen, was sie tun, denn dann ist alles einfacher. Ich würde ihnen raten, niemals aufzugeben, immer hart zu trainieren und ihren Zielen zu folgen.

Was ist deine Lieblingsübung als Torhüter im Training?

Meine Lieblingsübungen sind Positionswürfe oder auch Reaktionsübungen. 

…und welche Übung kannst du so gar nicht leiden?

Alles, was mit Sprüngen zu tun hat, mag ich nicht so gerne.

Mal abseits vom Handball: Was machst du am liebsten in deiner Freizeit? Wo gehst du gerne in den Urlaub?

Ich verbringe die meiste meiner Freizeit mit meiner Familie. Wir sind gerne draußen im Wald. Urlaub ist bei uns immer in zwei Teile geteilt. Zum einen sind wir am Meer, machen aber auch Ausflüge in die Berge. 

Wie verbringst du normalerweise deine Weihnachtszeit? Mit großen Feiern oder doch eher im kleinen Kreis?

Wir verbringen die Weihnachtszeit immer mit unserer Familie, also eher im kleineren Kreis. 

Am Donnerstag ist Minden zu Gast in der Porsche-Arena. Die Mannschaft von Frank Carstens steht aktuell mit 5:11 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz und ist deutlich schlechter in die Saison gestartet als ihr. Denkst du die Partie heute wird sowas wie ein Selbstläufer? Worauf wird es heute ankommen?

Die Tatsache, dass sie schlechter in die Saison gestartet sind, ist keine Garantie für den Sieg.  Wir müssen uns auf unsere Ziele und unser Spiel konzentrieren und dann werden wir die Punkte auch hierbehalten. 

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