Gästetrainer André Haber im Interview

Herr Haber, mit dem Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen hat ihre Mannschaft einen überragenden Saisonstart hingelegt. Was hat nun gegen FRISCH AUF! Göppingen nicht so funktioniert, wie erhofft?

Wir haben im Angriff nicht gut genug gespielt. Göppingen verteidigt meiner Meinung nach sehr gut, trotzdem sind wir schlussendlich an uns selbst gescheitert.

Was sagen ihre letzten beiden Ergebnisse über die Liga in dieser Saison aus? Sehen sie eine noch größere Ausgeglichenheit?

Dazu ist mir der Zeitpunkt in der Saison noch zu früh, um darüber etwas zu sagen. Was man an dieser Stelle sagen muss, dass sich Geisterspiele und unterschiedliche Zuschaueraufkommen durchaus auswirken können. Dieser Faktor kann die mentale Bereitschaft von Mannschaften beeinflussen. Wie sich das jedoch auswirken kann beziehungsweise was das bedeuten wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt für mich noch völlig offen.

Sie konnten ihre Heimspiele bisher alle mit einer limitierten, allerdings ordentlichen Anzahl an Zuschauern austragen. Wie haben sie trotz der Reduzierung die Unterstützung der Zuschauer empfunden?

Die Unterstützung der Zuschauer war in unseren Spiel toll. Wir hatten das Glück zweimal vor 2100 Zuschauern zu spielen und auch jetzt gegen Göppingen mit rund 1000 Zuschauern war die Unterstützung da, was wir natürlich spüren. Jeder Fan, der bei uns in der Halle ist, sorgt mit für Stimmung, wofür ich mich nur bedanken kann.

Stimmung und Emotionen sind ein wichtiger Bestandteil des Handballsports. Wie erleben sie die Spiele in dieser Saison und hat sich während des Spieles für sie etwas geändert?

Ich möchte nicht sagen, dass es gar keine Rolle spielt, jedoch ist jede Mannschaft dafür verantwortlich, dass sie emotional top eingestellt ist. Meiner Meinung nach kann unsere Mannschaft das sehr gut und wir haben dadurch keine Nachteile.

Unsere WILD BOYS dürfen sich ebenfalls über einen gelungenen Saisonstart freuen. Wie schätzen sie das Team von Jürgen Schweikardt nach den ersten Spielen ein?

Stuttgart hat einen guten Saisonstart hingelegt und zeigte insgesamt eine tolle Kampfbereitschaft, was zum Beispiel im Derby gegen Balingen zu sehen war. Für mich greift Stuttgart auf altbewährte Mittel zurück. Sie setzen auf eine stabile Defensive in Verbindung mit Jogi Bitter. Im Angriff nutzen sie immer wieder den siebten Feldspieler. Wir wissen genau, dass mit Stuttgart eine Mannschaft auf uns zukommt, gegen die wir bei 100% sein müssen, um auswärts zu punkten.

Mit dem Spiel in Magdeburg traten die Stuttgarter vier Tage vor dem Spiel noch in ihrer nächsten Nähe an. Lohnt es sich für sie eine Mannschaft im Vergleich zum Video live zu beobachten oder bietet das für sie keine besonderen Vorteile?

Ich habe das Spiel nicht vor Ort in Magdeburg angeschaut. Ich mache grundsätzlich eine Videovorbereitung auf unsere Gegner. Aus den Videos kann ich sehr viel herausziehen und das ist vollkommen ausreichend. Darüber hinaus haben wir Training und es kommt nicht in Frage.

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