Der TVB holt den zweiten Heimsieg der Saison

Nach dem Überraschungssieg am vergangenen Sonntag gegen den SC Magdeburg war heute der Tabellennachbar aus Leipzig zu Gast in Stuttgart. Der TVB konnte sich unter anderem dank einem überragenden Jogi Bitter und einer überzeugenden Mannschaftsleistung mit 30:24 gegen den SC DHfK durchsetzen und geht nun mit 9:3 Punkten in die Länderspiel-Pause.

Bis auf Jerome Müller, der sich aktuell immer noch in häuslicher Quarantäne befindet, da er Kontakt zu einer auf Corona positiv getesteten Person hatte, hatte TVB-Trainer wie auch in den Spielen zuvor einen vollen Kader zur Verfügung stehen. Luis Foege, der zum erweiterten Kader der Stuttgarter zählt, stand beim heutigen Heimspiel in der Porsche-Arena auch mit im Aufgebot. Die Gäste aus Leipzig mussten ohne Trainer André Haber nach Stuttgart anreisen, denn dieser befindet sich nach einem positiven Corona-Testergebnis aktuell in Quarantäne.

Nachdem es direkt im ersten Angriff der Partie sieben Meter für die Gäste gegeben hatte und Krzikalla in diesem Zuge an Bitter gescheitert war, war es Lönn, der den ersten Treffer des Spiels markieren konnte. Im Anschluss an eine hektische Phase, die geprägt war von technischen Fehlern auf beiden Seiten, traf Röthlisberger nach fünf Minuten zum 2:0 für den TVB. Im darauffolgenden Angriff konnten dann auch die Gäste das erste Mal in Person von Philipp Weber erfolgreich abschließen. Erst beim dritten Siebenmeter gelang es den Gästen durch Wiesmach vom Strich aus einzunetzen – 3:3 nach zehn Minuten.

Zharko Peshevski gelang in der 24. Minute der Treffer zur ersten drei Tore Führung. Doch diese Führung konnte der TVB zunächst nicht ausbauen, denn der SC DHfK verkürzte wieder auf 12:11. Kurz darauf nahm Jürgen Schweikardt die erste Auszeit der Partie. Diese zeigte Wirkung und es ging mit 15:12 für die WILD BOYS in die Pause, was vor allem an einer starken Torhüterleistung von Jogi Bitter, mit 8 Paraden und einer Quote von 40 % gehaltene Bälle, und einer guten Effektivität aus dem Rückraum lag.

Der TVB kam besser aus der Kabine zurück und konnte direkt mit 18:13 davonziehen. Bei den Leipzigern klappte vorne in den ersten Minuten der zweiten Hälfte nicht viel, was die Stuttgarter auszunutzen wussten. 20:14 nach 42 gespielten Minuten. Doch dann lies auch Stuttgart im Angriff einiges liegen und holte Leipzig dadurch wieder zurück in die Partie. Nach einem 4:0 Lauf für Leipzig stand es plötzlich nur noch 20:18. Kristjánsson durchbrach die torlosen Minuten der Gastgeber, erhöhte vom Strich zuerst auf +3 und zehn Minuten vor Schluss dann im 1-gegen-1 gegen Birlehm wieder auf +4.

Doch auch diese 4-Tore-Führung konnten die Gastgeber nicht halten, was unter anderem daran lag, dass der inzwischen für Leipzig im Tor stehende Sæverås immer wieder parieren konnte. Näher als zwei Tore gelang es den Gästen aber nicht an den TVB heranzukommen. Fünf Minuten vor Schluss stellte Zieker nach technischem Fehler der Leipziger auf 25:21. Auf Bitter war in den entscheidenden Momenten immer wieder Verlass. Seine Parade in der 57. Minute ermöglichte es durch einen Doppelschlag von Pfattheicher letztendlich kurz vor Schluss nicht mehr einholbar davonzuziehen.  Am Ende stand ein verdienter 30:24-Heimsieg für die WILD BOYS auf der Anzeigetafel.

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