Gästetrainer Mayerhoffer im Interview

Herr Mayerhoffer, Ihr Team hat die vergangene Saison auf einem starken siebten Tabellenplatz abgeschlossen. Wie haben Sie diese Leistung eingeordnet? 

Das ist richtig. Der siebte Tabellenplatz war für uns ein sehr respektables Ergebnis, welches wir erreicht haben. Über eine lange Saison gesehen, war dies eine sehr starke Leistung von unserer Mannschaft.

Bei den letzten Tests gegen die Liga Konkurrenten Balingen und Erlangen gelang Ihrer Truppe kein Sieg. Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung Ihrer Mannschaft?

Den ersten Block mit dem Fokus auf die physische Komponente der Spieler konnten wir mit dem zur Verfügung stehenden Kader sehr gut absolvieren. Im Anschluss hat es uns dann gefehlt, dass wir mit einem vollständigen Kader an den Automatismen arbeiten konnten, da viele Spieler noch nicht weit genug für das Mannschaftstraining waren.

Ein wichtiges Thema in der Vorbereitung ist immer die Integration der neuen Spieler. Bei Ihnen ist zusätzlich mit Smarason auch ein Langzeitverletzter zurückgekehrt. Wie weit sehen Sie FRISCH AUF! dort?

Unsere Vorbereitung verlief schwierig, da wir mit Schiller und Gulliksen zwei Spieler bei Olympia hatten. Zudem haben uns weitere Neuzugänge verletzungsbedingt lange Zeit gefehlt oder fehlen immer noch. So konnten wir wenig an unseren Abläufen arbeiten und auch wenig Zeit im 6 gegen 6 trainieren. Somit ist uns klar, dass wir in den ersten Spielen noch nicht auf dem Level sein können, wo wir hin möchten. Daran wollen wir in den kommenden Wochen dann intensiv mit möglichst vollständigem Kader arbeiten.

Die knifflige Auftaktaufgabe beim Aufsteiger Hamburg mit den Ex-Stuttgartern Bitter, Späth und Schimmelbauer hat Ihre Mannschaft erfolgreich gelöst. Wie wichtig war dieser Sieg und diese Standortbestimmung unter Wettkampfbedingungen?

Der Sieg war sehr wichtig und es ist natürlich immer gut mit einem Sieg in die Runde zu starten, weil auch unsere Vorbereitung wie gesagt schwieriger verlief. Die Aufgabe beim Aufsteiger Hamburg, der mit viel Euphorie und guten Verstärkungen in die Saison gegangen ist, war entsprechend ein hartes Stück Arbeit. Am Ende haben wir das Spiel mit einer guten Einstellung und Moral auf unsere Seite gebracht.

Gegen den HSV konnten Ihre Torhüter das Duell mit Bitter/Vortmann gewinnen und haben damit entscheidend zum Sieg beigetragen. Beim TVB gibt es dieses Jahr mit Thulin/Prošt ein neues Gespann und der bisherige Fokus auf Jogi Bitter existiert nicht mehr. Wie sehen Sie dieses Duell gegen die WILD BOYS?

Beide Mannschaften hoffen natürlich immer, dass ihr Torhütergespann funktioniert, weil dies ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist und oft den entscheidenden Ausschlag in einem Spiel gibt, wer am Ende die Punkte gewinnt. Wir sind mit den Leistungen unserer Torhüter in der Vorbereitung zufrieden, wobei zum Beispiel Daniel Rebmann mit seiner starken Leistung in der zweiten Halbzeit gegen Hamburg viel zu unserem Sieg beigetragen hat. Darauf hoffen wir natürlich auch im Spiel gegen Stuttgart.

Schon in der Vorbereitung konnten Sie wieder vor Zuschauern spielen. Jetzt sind die Hallen zum Saisonstart gut besucht. Wie hat sich der Saisonstart für Sie angefühlt – alles wieder ganz normal?

Ich denke schon, dass alle sich wieder an Spiele mit Zuschauern gewöhnen müssen, wobei das natürlich ein „schönes“ Gewöhnen ist. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht von ganz ohne Stimmung zu den Spielen mit Zuschauern jetzt. Bei unserem Spiel in Hamburg waren 3000 Zuschauer in der Halle und das war wieder ein schönes Gefühl. Bei uns sind 4000 Zuschauer erlaubt und jeder, der diesen Sport ausübt, hat diesen Moment herbei gesehnt.

Bildquelle: Jürgen Weber

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