„Uns tun die zwei Punkte gut.“
Die Stimmen nach dem Heimsieg des TVB Stuttgart gegen den ThSV Eisenach am Dienstagabend in der DAIKIN-HBL.
Misha Kaufmann (TVB Stuttgart):
„Kurz nach dem Spiel fühlt es sich so an, als hätten wir uns fast dämlicher angestellt als der Gegner – wobei wir uns selbst auch nicht clever präsentiert haben. Eisenach scheitert mehrfach an technischen Fehlern und wir scheitern an Spikic. Wenn man die letzten sechs Angriffe nimmt, verwerfen wir fünf freie Bälle, dazu kommen drei Siebenmeter. Wir reden von 13, 14 klaren Chancen in der zweiten Halbzeit. Dann reden wir über eine Torhüterdifferenz von zehn Paraden, das hat dann auch Gewicht. Am Anfang hält Spikic nicht viele Bälle, aber in der zweiten Halbzeit kommt er dann aber brutal gut rein und bringt Eisenach so ins Spiel. Offensiv haben wir uns viele klare Chancen erarbeitet, kaum Notwürfe genommen und insgesamt eine gute Abschlusseffizienz gehabt. Das Spiel war bis zum Ende auf Messers Schneide und hätte in beide Richtungen kippen können. Heute waren wir am Ende der Glücklichere. Beide Mannschaften haben gekämpft und alles investiert. Die zwei Punkte tun uns gut.“
Sebastian Hinze (ThSV Eisenach):
„Glückwunsch an Stuttgart zum Sieg. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme im Positionsangriff, vor allem in den Eins-gegen-eins-Situationen. Das Tempospiel hat uns geholfen, einige Defizite zu kompensieren. In der Abwehr hat Stuttgart uns mit einer neuen Variante und viel Druck im Übergang vor Herausforderungen gestellt, darauf haben wir erst nach und nach Lösungen gefunden. In der zweiten Halbzeit kommen wir offensiv gut ins Spiel, drehen die Partie und haben lange Phasen die Kontrolle. In den letzten Minuten machen wir dann zu viele Fehler für eine Crunchtime auswärts: technische Fehler, vergebene Würfe, falsche Entscheidungen bei Passiv. Stuttgart ist in dieser Phase konsequenter und dreht das Spiel. Das ist bitter, weil wir über weite Strecken stabil waren und immer das Gefühl hatten, im Spiel zu sein. Entscheidend waren nicht die letzten Sekunden, sondern dass wir in den letzten fünf, sechs Minuten offensiv nicht mehr unser Spiel auf die Platte gebracht haben.“
Simone Mengon:
"Das war natürlich sehr wichtig für uns und es ist ein Signal für die zweite Hälfte der Saison. Wir wollten diesen Sieg unbedingt. Am Ende machen wir uns das Leben selbst schwer, aber wir haben wir den Heimsieg. Also, alles gut!"






