„Wir haben das Spiel über weite Strecken geführt"

Die Stimmen zum 37:33-Heimsieg der WILD BOYS über die SG Flensburg-Handewitt am Sonntagnachmittag, den 24.05.2026.
Misha Kaufmann:
„Wir haben das Spiel über weite Strecken geführt und waren immer ein, zwei Schritte vorne. Das Momentum in der zweiten Halbzeit kann kippen – wir sind wirklich nicht gut aus der Halbzeit herausgekommen und haben uns dort extrem schwergetan. Auch die Körpersprache und die Energie haben mir in dieser Phase nicht gefallen. Am Ende haben wir es geschafft, uns wieder in die richtige Position zu bringen. Wir hatten viele gute Chancen und kaum Würfe aus der Distanz – fast alles im Nahbereich. Das war wichtig. Heute braucht es nicht viele Worte von mir, die Mannschaft hat genug gezeigt. Wir wollen weitergehen."
Aleš Pajović:
„Wir waren heute nicht hundertprozentig da. Nach dem emotionalen Spiel in Magdeburg und der weiten Reise war absehbar, dass dieses Spiel sehr schwer wird. Wir hatten einen schlechten Start, sind durch unseren Kampf zurückgekommen, haben es aber nicht geschafft, das Spiel zu kippen. Wir hatten Probleme im 6-gegen-6 mit vier Rückraumspielern und ebenso im 7-gegen-6. Mit unserem Angriff bin ich heute nicht zufrieden. Stuttgart hat eine gute 6:0-Abwehr gestellt. Wenn du mit 14 technischen Fehlern und 14 vergebenen hundertprozentigen Chancen aus einem Spiel gehst, ist es schwer zu gewinnen. Für uns ist das eine schwere Niederlage, weil wir die Champions-League-Plätze jagen. Jetzt wird es kompliziert, aber es steht noch alles in unseren Händen. Wir müssen weitermachen.
Mateusz Kornecki:
„Ich bin brutal zufrieden, denn man gewinnt nicht jeden Tag gegen Flensburg, gegen diese Top-Mannschaft. Heute waren wir überragend. Das war ein super Spiel von uns – Abwehr, Angriff, alles hat funktioniert. Jetzt können wir in der Kabine ein bisschen feiern. Das freut mich sehr."




