TVB Stuttgart krönt letztes Saisonspiel mit Sieg
Am Sonntagnachmittag empfing der TVB Stuttgart den HC Erlangen zum letzten Heimspiel der Saison in der Porsche-Arena. Nach einer torarmen ersten Hälfte steigerten sich die WILD BOYS nach dem Seitenwechsel deutlich, drehten die Partie und setzten sich am Ende verdient mit 22:17 durch.
Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen früh mit 1:0 in Führung. Erst in der sechsten Spielminute gelang den WILD BOYS der Ausgleich, als Lenny Rubin den Ball in der Abwehr gewann und Torben Matzken zum 1:1 vollendete. Viele gute Aktionen blieben in der Folge unbelohnt, sodass nach 18 Minuten lediglich ein 3:4 auf der Anzeigetafel stand. Nach zehn torlosen Minuten verkürzte Torben Matzken in der 21. Minute auf 4:5. Kai Häfner traf wenig später zum 6:8 und erzielte damit sein 2160. HBL-Tor, womit er in die Top 10 der ewigen Torschützenliste einzieht. Samuel Röthlisberger stellte in der 26. Minute den 7:8-Anschluss her, ehe die Gäste mit einer 9:7-Führung in die Halbzeit gingen. Damit verabschiedeten sich die WILD BOYS ein letztes Mal in dieser Saison in die Kabinen der Porsche Arena.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die WILD BOYS einen perfekten Start und erzielten drei Treffer in Folge. Kai Häfner verkürzte zunächst auf 8:9, ehe Kasper Thorsen Lien mit dem 9:9 den Ausgleich herstellte. In der 35. Spielminute brachte Simone Mengon die Stuttgarter schließlich erstmals mit 10:9 in Führung. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung in der Folge kontinuierlich aus. Nach einem sehenswerten Kempa-Zuspiel von Max Häfner vollendete Kai Häfner zum 15:10 (46.). Ivan Šnajder erhöhte in der 50. Minute auf 19:13 und sorgte damit für den zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Vorsprung. Kurz vor Spielende nahm TVB-Trainer Misha Kaufmann seine letzte Auszeit, um die Abgänge noch einmal gebührend vom Publikum feiern zu lassen. Die WILD BOYS brachten den Vorsprung anschließend souverän über die Zeit und gewannen ihr letztes Saisonspiel mit 22:17.
Kai Häfner (7), Kasper Thorsen Lien (3), Patrick Zieker (2), Ivan Šnajder (2), Simone Mengon (2), Torben Matzken (2), Lenny Rubin (1), Max Häfner (1), Samuel Röthlisberger (1), Samuel Kynast (1), Linus Schmid, Jakob Nigg, Max Heydecke, Antonio Serradilla, Mateusz Kornecki, Miljan Vujovic, Jorick Pol.






