Philipp Meyer über seinen ersten Eindruck
Wir haben im Trainingslager auch mit Neuzugang Philipp Meyer gesprochen. Er hat bereits in Eisenach unter Misha trainiert und sich nun für den TVB entschieden.
Philipp, wie hast du dich bislang in Stuttgart und beim TVB eingelebt? Aus deiner Zeit in Eisenach waren für dich auch nicht alle Gesichter neu.
Philipp Meyer: Ja, das stimmt. Also bisher gefällt es mir sehr gut. Die Zeit, die ich bis jetzt hier hatte, sowohl in Stuttgart oder Bittenfeld als auch hier im Zillertal, ist wirklich, wirklich top. Also das Team ist super, so von dem ersten Eindruck, aber jetzt ist ja der erste Eindruck auch schon ein bisschen verflogen und man kennt sich ein bisschen besser, aber der ist positiv stehen geblieben. Alle Mitarbeiter, Trainer, Geschäftsstelle machen einen sehr guten Eindruck und es wird einem sehr leicht gemacht, sich hier wohlzufühlen, weil ihr viel dafür tut, dass es uns auch gut geht und das muss man schon hervorheben, würde ich sagen. Das Training ist intensiv, es geht direkt zur Sache. Wir hatten viele Termine, durften auch schon ein paar Externe noch kennenlernen und hier im Hotel ist es wirklich super, das Trainingslager ist top und alles perfekt organisiert. Deswegen bisher sehr gut.
Schön. Du hast schon, Stichwort Training, so ein bisschen die Trainer dann auch angesprochen. Du hast mit Misha schon in Eisenach zusammengearbeitet. Wie ausschlaggebend war er auch, dass du zum TVB kommst?
Philipp Meyer: Für mich hat Misha schon einen sehr hohen Stellenwert. Ich durfte mit ihm eben in Eisenach schon 3 Jahre zusammenarbeiten und habe die Arbeit sehr wertgeschätzt. Er war damals auch ein Grund für mich, dorthin zu kommen, weil ich von dem, wie er Handball denkt, sehr fasziniert war, und das hat mich sehr inspiriert. Ich habe das auch im letzten Jahr gemerkt, wie viel ich von dem, was ich unter ihm gelernt habe, anderen weitergeben konnte und auch wie viel es mir selbst gebracht hat in meinem Team. Und dann war unser Kontakt quasi auch nie abgerissen, sondern wir haben probiert, den wirklich dauerhaft aufrechtzuerhalten. Und dann gab es natürlich ein paar Möglichkeiten, wie ich weitermache, aber dann sind wir uns eigentlich relativ schnell einig geworden, dass ich unter ihm gerne weiterarbeiten würde, wenn es funktioniert. Misha hat auch gesagt, er würde gerne mit mir weiterarbeiten und ich habe am Anfang dann den TVB natürlich auch stärker verfolgt. Für mich ist es auch regional super interessant gewesen mit meiner Familie in München, meiner Freundin aktuell noch in Würzburg, da ist das von der Örtlichkeit super für mich und dementsprechend war ich sehr schnell Feuer und Flamme, zum TVB zu kommen.
Zusammen mit Samuel Röthlisberger wirst du das Gesicht der Abwehr sein in der kommenden Saison. Also mit wie viel Vorfreude blickst du darauf, zusammen mit Samu den Angriffen der Liga das Leben schwer zu machen?
Philipp Meyer: Ja, mit großer Vorfreude. Es macht mir sehr viel Spaß zu verteidigen. Ich finde, Samu ist auch ein sehr guter Verteidiger, das heißt, wir können da gegenseitig von uns einiges lernen. Aber auch durch die Erfahrung, die man gesammelt hat, ist es ganz gut, dass man das natürlich gemeinsam meistern kann. Er weiß, was er kann und ich weiß, was ich kann und wir werden uns da, glaube ich, viel helfen. Wir sind auch im engen Austausch mit Misha, aber auch den anderen Spielern, die neben uns verteidigen oder uns vertreten. Das Ziel ist, dass wir gemeinsam eine sehr gute Verteidigung stellen und dass das nicht von heute auf morgen geht und dass das nicht einfach ist, wissen wir. Die Angriffe der Liga werden auch immer besser und effizienter, was für uns dementsprechend bedeutet, dass man sich auch noch deutlich mehr auch für die Verteidigung vorbereiten muss. Es wird anstrengend werden und es werden immer wieder neue Herausforderungen kommen, aber ich glaube, das mögen wir beide. Und ich freue mich auch, mit den Torhütern zusammen zu spielen. Die machen bisher einen sehr guten Eindruck und am Ende wollen wir das als Verteidigungslinie so gut machen, dass wir mit unserem Angriff möglichst viele Spiele gewinnen.
Und jetzt noch abschließend eine Frage abseits vom Handballfeld: Auf was für einen Menschen dürfen sich die Fans vom TVB Stuttgart freuen?
Philipp Meyer: Das ist immer ein bisschen schwierig, das so über sich selbst zu sagen, finde ich. Ich glaube, auf einen sympathischen Menschen, der immer ein offenes Ohr hat und gerne auch mit den Menschen spricht. Ich bin nicht so der, der vielleicht in vorderster Linie geht. Was die Mannschaft betrifft, auf jeden Fall, aber ich mache das gerne eine Reihe dahinter und bin für alle da. Ich denke, ich bin ein hilfsbereiter Typ, der gerne arbeitet und offen ist für alles Neue.






