Misha Kaufmann zu Gast bei der Handballwoche
Cheftrainer Misha-Kaufmann landet in der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE als Interviewgast auf der Titelseite. Einen Auszug des Gesprächs findet ihr hier. Das gesamte Interview gibt es exklusiv bei der HANDBALLWOCHE.
Mit Kiel hat der TVB seit langem mal wieder eines der „Großen“ Teams der Liga geschlagen! Man hatte nach dem Spiel das Gefühl, dass der Sieg für dich gar nicht so überraschend gekommen ist?
Misha Kaufmann: „Der Sieg war schon etwas Besonderes, auch wenn ich nach dem Spiel vielleicht gefasster wirke, als ich es in dem Moment bin. Es war sehr schön zu sehen, dass die Jungs sich gegen eine echte Top-Mannschaft belohnen konnten. Das zeigt, dass diese Mannschaft die Qualität hat, jeden zu schlagen. Wir haben in dieser Saison schon viele gute Spiele gemacht, auch gegen starke Gegner, und uns dafür nicht immer belohnt. Umso wichtiger war es, diesen Sieg jetzt einzufahren. Das tut der Mannschaft gut, gibt Selbstvertrauen und darauf wollen wir weiter aufbauen. Entscheidend bleibt aber, dass wir den Fokus auf unsere tägliche Arbeit legen.“
Ihr habt bisher alle 3 Heimspiele im Jahr 2026 für Euch entscheiden können! Was macht euch vor allem zu Hause aktuell so stark?
Misha Kaufmann: „Ich denke, jede Mannschaft ist in der Bundesliga zu Hause oft noch etwas stärker als auswärts. Bei uns kommt dazu, dass zwischen Mannschaft und Fans langsam eine echte Symbiose entsteht. Man spürt, dass nicht nur wir an unsere Stärke glauben, sondern auch die Fans uns immer mehr tragen und pushen. Das macht uns in der Porsche-Arena stark und gibt uns viel Energie. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass da noch mehr drin ist. Unser Ziel ist es, die Halle zu einer echten Festung zu machen, die uns Sicherheit gibt und uns in entscheidenden Momenten trägt.“
Seit Du da bist gab es im Kader schon während der Saison die ein oder andere personelle Veränderung. Man hat das Gefühl, dass mit der Verpflichtung von Marco Mengon eines der letzten Stücke im Kaufmann-Puzzle gefunden wurde?
Misha Kaufmann: „Wenn ein neuer Trainer kommt, mit neuem System und einer neuen Kultur, bringt das oft auch personelle Veränderungen mit sich. Nicht jeder passt zu dieser Art zu arbeiten oder ist bereit, diesen Weg mitzugehen. Dann muss man als Verein überlegen, ob eine weitere Zusammenarbeit Sinn macht. Genau daraus entstehen solche Veränderungen im Kader. Marco ist für uns auf jeden Fall ein sehr wichtiges Puzzlestück. Er bringt viele Qualitäten mit, gibt uns zusätzliche Stabilität, kann auch im Innenblock spielen und belebt unser Spiel enorm. Dazu hat er genau den Charakter und die Arbeitseinstellung, die wir suchen. Deshalb sind wir überzeugt, dass wir mit solchen Spielern auf dem richtigen Weg sind. Klar ist aber auch, dass es in einem Kader immer wieder Veränderungen geben kann, bis man die Mannschaft komplett so zusammen hat, wie man es sich vorstellt.“
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