U17

U17 mit wichtigem Erfolgserlebnis

Nov 25, 2025
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Den Zuschauern in der Gemeindehalle wurde am Samstag ein intensiver und offener Schlagabtausch geboten. Mit dem besseren Ende für die Young Boys, die nicht nur das Torhüterduell für sich entschieden, sondern auch beide Punkte in Bittenfeld behielten.

Beide Teams gingen mit angeschlagenem Selbstvertrauen in die Partie: Die Gäste noch ohne Punktgewinn, der TVB mit drei Niederlagen in Serie im Gepäck. Entsprechend nervös verlief die Anfangsphase. Die Stuttgarter konnten sich jedoch von Beginn an auf einen starken Rückhalt im Tor verlassen. Dennoch gelang es keinem Team, sich entscheidend abzusetzen und die Begegnung blieb bis zur Pause völlig offen. Mit einem knappen 14:16-Rückstand verabschiedeten sich die Young Boys in die Kabine.

Das Trainerteam Henning Fröschle und Jakob Schauer dürfte in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden haben, denn der TVB kam sichtbar stabiler und entschlossener zurück. Nach 40 Minuten führten die Schwaben mit 24:20, die Atmosphäre in der Halle wurde zunehmend hitziger. Die U19 der Kurpfälzer – die später ebenfalls gegen den TVB verlor – unterstützte ebenso lautstark ihr Team wie die Stuttgarter Zuschauer die Hausherren. Die HGO profitierte zunächst mehr vom lautstarken Umfeld und drehte die Partie mit einem 5:0-Lauf erneut zu ihren Gunsten.

Beim 27:27 startete die Crunchtime, in der das Duell endgültig auf Messers Schneide stand. Doch in den entscheidenden Momenten und trotz einigen Unterbrechungen bewiesen die Gastgeber die besseren Nerven. Und konnten sich einmal mehr auf wichtige Paraden ihres Schlussmanns Max Sluka verlassen, der die bereits starke Leistung Mattis Bilers in der ersten Halbzeit noch toppte. Der viel umjubelte Heimsieg war der verdiente Lohn eines kämpferischen Auftritts.

Die Chance zur schnellen Revanche bietet sich der HGO bereits am kommenden Sonntag: Kurioserweise steht direkt das Rückspiel an, in dem die TVB-U17 erneut um wichtige Punkte für die Pokalrunde kämpfen wird.

Für den TVB spielten: Max Sluka, Mattis Biler, Niklas Töpler – Malte Mühlpointner (2), Yannis Agathagelou (1), Kilian Schanbacher (1), Moritz Wittmann, Max Günther (1), Ole Damaschke (9), Urs Ulrich, Jonathan Haym (7), Yurij Nakaso (6), Lian Lawitschka (2), Hannes Brosi (4)