"Wir haben die Begegnung über weite Strecken kontrolliert."

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2026
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Die Stimmen zum 39:29-Heimsieg gegen die SG BBM Bietigheim am 10. Spieltag der OPEL Handball-Bundesliga von TVB-Trainer Misha Kaufmann, SG-Coach Hartmut Mayerhoffer und Kapitän Patrick Zieker.

Misha Kaufmann: "Wir kamen zu unglaublich guten Chancen und hatten im Angriff kaum Mühe. Dadurch waren wir sehr stabil im Spiel, haben es aber verpasst, die Führung noch deutlicher zu gestalten, wodurch Bietigheim immer wieder etwas am Leben blieb. Das kritisiere ich auch ein wenig an meiner Mannschaft: Wenn man bei einer doppelten Unterzahl des Gegners nicht konsequent agiert, kann aus einem Vier-Tore-Vorsprung schnell ein Zwei-Tore-Vorsprung werden, und das Spiel sieht wieder komplett anders aus. Gefühlt hatten wir die Begegnung über weite Strecken jedoch kontrolliert. Wir haben unsere Chancen genutzt und durch eine hohe Sicherheit im Angriff mit einem überragenden Faktor von 2,1 agiert. Mit über 32 Würfen aus klaren Abschlusspositionen haben wir unglaublich gut gespielt, was uns heute den Sieg gebracht hat. Das Endergebnis von plus zehn spiegelt den Spielverlauf allerdings nicht ganz wider; ein Sieg mit fünf oder sechs Toren Differenz hätte dem eher entsprochen. Die zehn Tore Vorsprung nehmen wir als gutes Polster natürlich dennoch gerne mit."

Hartmut Mayerhoffer: "Glückwunsch an Misha und den TVB. In der ersten Halbzeit haben wir es noch vernünftig gemacht, kamen dann aber ganz schlecht aus der Kabine und haben eine sehr, sehr schlechte zweite Halbzeit gespielt. Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff mehr bekommen. Letztlich darf es nicht passieren, dass wir die Bälle in der Vorwärtsbewegung so leichtfertig herschenken. Es ist in Ordnung, wenn man hier ein Spiel verliert, aber am Ende mit minus zehn Toren hinauszugehen, entspricht nicht unserem Anspruch. Dementsprechend sind wir heute ziemlich bedient."

Patrick Zieker: "Der Sieg fühlt sich jetzt natürlich richtig gut an, ganz klar. Wir tun uns in der ersten Halbzeit immer ein bisschen schwer und stehen uns da immer wieder selbst im Weg. Durch einfache Ballverluste laden wir Bietigheim reihenweise zu Gegenstößen ein. Das war natürlich Thema in der Habzeit. Ich glaube, wir haben das eindrucksvoll in der zweiten Halbzeit abgestellt, sind viel konsequenter in jeglichen Situationen gewesen und dann hilft uns dieser gute Start in die zweite Halbzeit dabei, sie ein bisschen zu brechen. Insgesamt einfach eine wahnsinnig gute Teamleistung und so ein Derbysieg schmeckt natürlich."

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