U19 liefert sich intensiven Schlagabtausch
Erneut zur Primetime am Samstagabend bekamen die Zuschauer der U19 des TVB Stuttgart zwei der formstärksten Teams in der 2. Jugendbundesliga Süd zu Gesicht. Und das Duell zwischen dem TVB und den Sportfreunden Budenheim hielt, was es versprach: nach 60 intensiven Minuten und einer torreichen Partie stand eine knappe 32:34-Niederlage für die Schwaben.
Während die Gäste aus Rheinhessen mit einem Auswärtssieg ihre Chancen auf die Teilnahme am DHB-Pokal-Final Four wahren wollten, stand für die Young Boys die Fortsetzung ihrer positiven Entwicklung im Jahr 2026 im Fokus. Entsprechend ausgeglichen verlief die Anfangsphase der Partie. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, wechselten sich mehrfach in der Führung ab und ließen zunächst keine entscheidenden Vorteile zu. Folgerichtig ging es mit einem leistungsgerechten 14:14 in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen und umkämpft – getragen von einer lautstarken Kulisse auf beiden Seiten. In der 42. Minute gelang es dem TVB erstmals, sich deutlicher abzusetzen: Lian Eckert, der insgesamt zehn Treffer erzielte, markierte das 24:21 und brachte die Schwaben mit drei Toren in Führung. Das Momentum schien nun auf Seiten der Gastgeber zu liegen.
Die routiniert auftretenden Gäste aus Budenheim fanden jedoch schnell zurück in die Partie. Spätestens in der Crunchtime war das Spiel wieder völlig offen. Fünf Minuten vor dem Ende leitete eine Auszeit der Gäste beim Stand von 30:30 die entscheidende Phase ein. In hitziger Atmosphäre konnten die Young Boys die sich bietenden Gelegenheiten in der Schlussphase nicht konsequent nutzen, sodass am Ende eine knappe Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn zu Buche stand.
An der aktuellen Tabellenposition ändert das Ergebnis zunächst nichts: Der TVB Stuttgart bleibt auf Rang fünf. Aus den verbleibenden Partien genügt weiterhin ein Punkt, um die Direktqualifikation für die kommende Saison frühzeitig zu sichern.
Für den TVB spielten: Benedikt Starkloff, Justin Müller, Luca Peter – Danilo Gutic (7), Julius Gierer, Juan Ariza Barajas, Lian Eckert (10), Lasse Mühlpointner, Stefan Schwaderer (2), Ivan Dugandzic (2), Hendrik Bäßler (2), Mika Schweikardt, Samuel Kynast (8), Niko Schweikardt, Max Tschentscher, Manuel Weinhardt (1)






