U17 verkauft sich zum Auftakt der Pokalrunde teuer

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Die U17 des TVB hat zum Start der Pokalrunde eine starke Leistung gezeigt, sich beim TSV München-Allach jedoch nicht belohnen können. In einem intensiven und hochklassigen Auswärtsspiel unterlagen die Young Boys dem verlustpunktfreien Tabellenführer knapp mit 33:35 (17:17). Trotz der Niederlage macht der Auftritt in der bayerischen Landeshauptstadt viel Mut für die kommenden Aufgaben.

Nach der Neuordnung der Ligen in der Winterpause wartete mit dem TSV München-Allach ein bislang unbekannter und zugleich vermeintlich stärkster Gegner der Dreifach-Auswärtstour. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten sich in der Anfangsphase erstmal ab (9:4, 13. Minute). Doch die Young Boys bewiesen Moral, die sie auch die gesamte Partie auszeichnen sollte. Das Offensivspiel kam nun immer besser in Schwung und man verkürzte Tor um Tor. So gelang es den Stuttgartern wieder aufzuschließen und es ging mit einem folgerichtigen 17:17 in die Halbzeitpause.

Auch im zweiten Durchgang ließen sich die Schwaben nicht abschütteln. Zwar konnte sich Allach zwischenzeitlich erneut etwas absetzen, doch die Stuttgarter hielten mit großem Kampfgeist und spielerischer Qualität dagegen. Drei Minuten vor dem Ende stellte Max Günther, bester Torschütze des TVB, nochmals den Anschluss her. Doch abgezockt spielende Allacher behielten in Überzahl die Nerven und brachten den Sieg schlussendlich über die Ziellinie.

Dennoch zeigte sich Trainer Henning Fröschle mit dem Auftakt in die Pokalrunde einverstanden: „Leider sind wir zweimal schlecht ins Spiel gekommen und ins Hintertreffen geraten. Was wir dann jedes Mal spielerisch und emotional gezeigt haben, war mit das Beste in den bisherigen Spielen.“

Bereits in der kommenden Woche bietet sich für die Young Boys die nächste Gelegenheit, die starke Leistung zu bestätigen. Beim Heimspiel gegen den TSV Ismaning am 25. Januar um 19.15 Uhr soll der engagierte Auftritt dann auch mit Punkten belohnt werden.

Für den TVB spielten: Max Sluka, Mattis Biler – Malte Mühlpointner (1), Yannis Agathagelou (2), Kilian Schanbacher, Max Tschentscher (2), Moritz Wittmann (6), Max Günther (11), Ole Damaschke (3), Urs Ulrich (4), Jonathan Haym (3), Yurij Nakaso, Leon Meier (1), Lian Lawitschka (1)

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