Coaches View – mit Michael Allendorf

Im Vorfeld an die Partie gegen die MT Melsungen haben wir mit MT-Sportdirektor Michael Allendorf gesprochen. Dabei ging es um die Weltmeisterschaft Anfang des Jahres und die hohe daraus resultierende Belastung der Spieler.  

  1. Handball Welt- und Europameisterschaften sind in Deutschland für die Öffentlichkeitswirkung des Handballs sehr wichtig. Hohe Einschaltquoten zeigen das Interesse an den Spielen. Mit welchem Fokus schauen Sie als Sportdirektor eines Bundesligisten auf diese Turniere?

Allendorf: Solche Spitzenevents sind immer auch ein Schaufenster für unsere Sportart insgesamt und deshalb sind TV-Übertragungen von entsprechend großer Bedeutung. Der Handball wird dann erfahrungsgemäß von viel mehr Menschen wahrgenommen, auch von denen, die nicht unbedingt regelmäßig Vereinsspiele besuchen. Als Verantwortlicher eines Bundesligisten schaue ich natürlich besonders auf die sportliche Entwicklung und ob es dahingehend eventuelle Neuerungen gibt. Und nicht zuletzt von Interesse ist immer auch, welche Spieler besonders auf sich aufmerksam machen.

  1. Was waren Ihre persönlichen Handball-Highlights beim Turnier in Polen und Schweden und warum? 

Allendorf: Ich war am Finalwochenende in Schweden und hatte so die Möglichkeit, die Atmosphäre die Stimmung direkt vor Ort erleben. Es war zum Beispiel schon beeindruckend, Handballspiele in einem riesigen Fußballstadion zu verfolgen – besonders, wenn dort die Heimmannschaft aufläuft. Als sportliches Highlight aus heimischer Sicht empfand ich auch das gute Abschneiden der deutschen Mannschaft und das nicht nur, weil mit Kai Häfner unser MT-Kapitän maßgeblich daran beteiligt war.

  1. Die hohen Belastungen der Spieler durch viele Spiele in kurzer Zeit bei solch einem Turnier sind nichts Neues und regelmäßig diskutiert. Wie können und müssen Sie in Ihrer Rolle dieser Situation mit unterschiedlichen Belastungen für alle Ihre Spieler begegnen? Was können Sie in der Planung tun, ohne sinnvolle wirtschaftliche Rahmenbedingungen außer Kraft zu setzen und sich andere Herausforderungen zu bescheren? 

Allendorf: Wir lassen unseren Spielern, nachdem sie von großen Turnieren zurückkehren, soviel Zeit zur Regeneration, wie es nach dem Spielplan der Liga möglich ist. So haben etwa Kai Häfner und Agustin Casado, die ja bis zum letzten WM-Tag im Einsatz waren noch eine Woche mehr Pause bekommen als unsere anderen Nationalspieler, deren Mannschaften schon früher ausgeschieden sind. Was allerdings hinterfragt werden muss, sind Terminierungen der Liga, beziehungsweise des DHB, wie die Viertelfinals im DHB-Pokal, die nur sechs Tage nach Ende der WM angesetzt waren. Für die dort beteiligten Clubs, die ja viele Nationalspieler zur WM abgestellt hatten, ist das eine eigentlich nicht zu verantwortende Situation.

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