TVB scheitert an starker Abwehr des Tus N-Lübbecke

Der TVB Stuttgart fuhr nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage mit Selbstbewusstsein nach Lübbecke. Zum 15. Spieltag traten sie beim Tabellen 16. an, um sich weiter von den Abstiegsplätzen in der LIQUI MOLY HBL entfernen zu können. Dies gelang ihnen jedoch nicht, auch aufgrund der zu starken Lübbecker Abwehr.

Die ersten Minuten der Partie waren ziemlich verspielt. Mit mehreren technischen Fehlern auf beiden Spielfeldseiten merkte man sowohl den WILD BOYS als auch dem Aufsteiger Lübbecke die Aufregung an. Das erste Tor verzeichnete schließlich Zharko Peshevski für die Stuttgarter. In der 5. Spielminute konnte Novemberneuzugang Ivan Pešić bereits seine zweite Parade feiern, 2:2 stand es zu diesem Zeitpunkt. Der sehr geduldige Angriff der Lübbecker war zu Beginn ziemlich erfolgreich, wodurch sie nach neun gespielten Minuten mit 5:2 davonziehen konnten. Durch zwei Tore von Kristjánsson konnte wieder auf zwei Tore Abstand verkürzt werden – 6:4.

Die Gastgeber stiegen immer wieder aus dem Rückraum hoch und erzielten dadurch freche Tore, wohingegen die Stuttgarter zu ungenau auf das Tor schossen. Dadurch fühlte sich Roi Sánchez in der 14. Minute beim Spielstand von 8:5 zur ersten Auszeit gezwungen, um das Spiel wieder in die andere Richtung zu drehen. Den ersten 7-Meter gab es in der 15. Minute für die Gastgeber und verhalf ihnen zu einem Spielstand von 9:5. Die Gäste aus Stuttgart versuchten immer wieder über die Außen freien Platz zu finden, aber der Lübbecker Keeper war mit einer Quote von 42% zu diesem Zeitpunkt nur schwer überwindbar.

Jerome Müller betrat in der 20. Spielminute nach seiner langwierigen Verletzungspause erstmals wieder die Platte und traf schon drei Minuten später zum 10:8. Wenig später wurde durch Adam Lönn das 10:9 erzielt und der Heimtrainer nahm seine erste Auszeit. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war der Spielstand erstmals wieder ausgeglichen, Hanusz traf letztendlich zum 12:12 Halbzeitstand.

Drei Minuten waren gespielt in der zweiten Halbzeit und erneut führten die Gastgeber aus Lübbecke, 15:13 war der Spielstand zu diesem Zeitpunkt. Doch die Stuttgarter blieben weiter dran und kamen durch Tore von Hanusz, dem Geburtstagskind Kristjánsson und Kapitän Zieker erneut zum Ausgleich. Nach sechsunddreißig gespielten Minuten stand es dann 16:16.

Doch auf die Aufholphase der Stuttgarter folgte auch wieder eine starke Phase des TuS, was mutige Treffer aus dem Rückraum und einen selbstbewussten Keeper bedeuteten. Zu dieser Form spielte auch die umstrittene rote Karte gegen Dominik Weiß den Gastgebern in die Karten, aber die WILD BOYS ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Sie holten erneut auf, sodass es in der 43. Minute 19:19 stand. Adam Lönn traf zum Ausgleich, kurz bevor er verletzungsbedingt das Feld verlassen musste.

Und so ging es immer wieder hin und her, bevor Ivan Pešić in der 47. Minute eine weitere starke Parade zeigte und somit die Stuttgarter in den Angriff brachte, was die erste Führung – 21:20 – seit dem 1:0 bedeutete. Der Cheftrainer des TuS N-Lübbecke nahm daraufhin eine Auszeit. Doch auch im ersten Angriff daraufhin scheiterten die Gastgeber an Ivan Pešić, welcher immer mehr in seine Form der vergangenen Spiele zurückfand.

Das Unentschieden hielt lange an und wurde immer wieder von beiden Keepern verteidigt. Knapp fünf Minuten vor dem Schlusspfiff war beiden Mannschaften die Anspannung deutlich anzumerken. Nach achtunffünfzig Spielminuten führten die Gastgeber erneut mit zwei Toren, woraufhin Manndeckung bei den Stuttgartern angesagt war, doch der Heimsieg des Aufsteigers konnte nicht mehr verhindert werden. Mit 27:23 verloren die WILD BOYS letztendlich zu deutlich in der Merkur Arena.

Trotzdem darf die Niederlage nicht mehr lange an dem Team von Roi Sánchez zehren, denn schon am kommenden Sonntag geht es um die nächsten zwei Punkte in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Um 16 Uhr empfängt der TVB die TSV Hannover-Burgdorf. Für die Partie sind aufgrund der neuen Corona-Auflagen in Baden-Württemberg nur 750 Zuschauer in der Porsche-Arena zugelassen. Daher gibt es keine Tickets mehr im freien Verkauf.

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