Handball meets Parkour

Als Patrick Zieker ohne Unterstützung seiner Arme über den großen Kasten springt, ist Andy Haug angetan von der Athletik des Handball-Nationalspielers. Andy Haug, der Parkourprofi und Patrick Zieker vom Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart haben sich zu einer gemeinsamen Trainingseinheit in der SCHARRena getroffen. Der 30- jährige Haug reist mit seiner Sportart quer durch die Welt und begeistert die Menschen mit atemberaubenden Sprüngen durch Stadt und Natur.

Der Handball-Linksaußen fliegt auch oft spektakulär durch die Luft, um ein Tor zu erzielen, kam bisher aber noch nie mit dem Parkoursport in Berührung.Die ersten Sprünge von Kasten zu Kasten waren für Zieker keine wirkliche Herausforderung. Haug war sichtlich beeindruckt von der Athletik des Handballprofis und merkte schnell, dass Zieker ziemlich geschickt ist. „Ich würde ihn sofort als Schüler einstellen, er hat eine sehr gute Körperbeherrschung.“

Danach wurde eine für Parkour typische Rolle geübt, ähnlich einer Vorwärtsrolle, mit dem Unterschied, dass sich bei dieser seitlich über die Schulter abgerollt wird. Das sieht lässiger aus und ermöglicht einen einfacheren Wiedereinstieg in den Lauf. Auch hier stellte sich Zieker gut an, sodass er von Haug gefragt wurde, ob er diese nicht mal nach einem Wurf ausprobieren wolle.

Was den Parkoursport so interessant macht, sind die spektakulären Sprünge. An einem Kasten zeigte der Parkourprofi dem Handballer verschiedene Sprünge um ein Hinderniss zu überqueren. Dank dieser Tipps und Tricks gelang es Zieker auch diese mit seiner ausgeprägten Sprungkraft meisterlich zu absolvieren.

Noch spektakulärer sind die Wandsprünge. Bei diesen toben sich die Freeerunner an Mauern oder Bäumen aus. Auch hier war Andy Haug sichtlich begeistert von der Athletik Ziekers. Doch als der Profi dann die verschiedensten Salti vollbrachte, kam Zieker ins Staunen. „Das hat schon alles Hand und Fuß was die Jungs und Mädchen da machen, da steckt eine Menge Arbeit hinter.“ Denn am Ende ist Parkour nicht nur die Überquerung eines Hindernisses, sondern auch eine Kunst, dieses mit möglichst schwierigen und ausgefallenen Elementen zu überwinden.

Danach wurden die Rollen getauscht. Andy Haug begab sich auf unbekanntes Terrain und griff zum Handball. Erste Schwierigkeiten zeigten sich als Zieker zur Harzdose griff. Doch mit der Zeit gewöhnte sich der Parkourprofi an das ungewohnte Gefühl und die beiden stellten fest, dass das Harz eine vergleichbare Wirkung wie das Magnesium hat, welches Haug oftmals benutzt. Wie Haug bei den Übungen seiner Sportart war auch Zieker überrascht von den Qualitäten des Freerunners am Ball, sodass er ihm sogar noch einige Tricks, z.B. den Dreher, zeigte. „Ich gucke sehr gerne Handball an und habe aufjedenfall etwas gelernt“, so der Parkourprofi am Ende der gemeinsamen Einheit.

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