Ein paar Tage Erholung für Körper und Geist

Fünf Spiele binnen 15 Tagen haben deutliche Spuren hinterlassen beim Handball-Erstligisten TVB Stuttgart. In der Schlussviertelstunde bei der 21:29-Niederlage gegen den THW Kiel taumelten die Stuttgarter in den Seilen. Nach zwei Tagen Durchatmen beginnen die Vorbereitungen auf die letzten beiden Spiele in diesem Jahr – am zweiten Weihnachtsfeiertag in Hannover und am 29. Dezember gegen Berlin.

„Wir hatten ein Programm, das selbst für Champions-League-Teilnehmer nicht normal ist“, sagt der TVB-Trainer Jürgen Schweikardt am Tag nach der Niederlage gegen den Tabellenführer. Dreimal hatte sich sein Team nach einem Sechs-Tore-Rückstand bis auf einen Treffer herangepirscht, gegen Ende musste es Kiel doch ziehen lassen. „Irgendwann war der Kampfgeist gebrochen, der in den vergangenen Wochen überragend war“, so Schweikardt.

Zudem fehlten die Alternativen im Rückraum. Hätte der TVB den Zebras womöglich bis zur 60. Minute Paroli bieten können, wenn Adam Lönn und David Schmidt spielfähig gewesen wären? Bei der 34:35-Pokalniederlage gegen den THW erzielten sie zusammen elf Tore. „Diese Frage ist hypothetisch, deshalb stellt sie sich mir nicht“, sagt Schweikardt. „Aber es wäre sicherlich ein anderes Spiel geworden mit den beiden.“ So sei die Verantwortung auf zu wenigen Schultern verteilt gewesen. Und die von Dominik Weiß und Robert Markotic waren nicht breit genug, um die Kieler in noch größere Nöte zu bringen. In die Karten gespielt hat den Zebras auch die schwache Wurfquote der Stuttgarter, die etliche freie Chancen vergaben. „Wir haben zu viele Momente ausgelassen, um Nadelstiche zu setzen.“ Hier und da haderten die Stuttgarter auch mit der Regelauslegung der Schiedsrichter Sebastian Grobe und Adrian Kinzel. Die meisten 50:50-Entscheidungen fielen zugunsten des Favoriten aus. „Das hat den Kielern schon ein bisschen geholfen, in den entscheidenden Phasen wegziehen.“

Unterm Strich war der Trainer dennoch zufrieden. „Wir waren handballerisch nicht so weit weg von den Kielern.“

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Das letzte Heimspiel in diesem Jahr gegen Berlin am Sonntag, 29. Dezember (13.30 Uhr), in der Porsche-Arena ist ausverkauft. „Wir hätten 8000 Karten verkaufen können“, sagt der TVB-Trainer Jürgen Schweikardt.

Quelle: Thomas Wagner / ZVW

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