Rudi Faluvégi im Interview

Rudi, du bist Anfang der Saison mit deiner Familie nach Stuttgart gezogen, um dich dem TVB anzuschließen. Was ist dein Eindruck von deiner neuen Heimat und dem TVB?

Meine Familie und ich sind sehr glücklich darüber hier zu sein. Beim TVB läuft alles sehr gut! Die Leute sind offen und sympathisch, also fiel es mir leicht mich zu integrieren. Stuttgart und die Region sind schön und optimal für Familien wie uns. Wir genießen unser neues Leben hier.

Du bist ein Spieler mit internationaler Erfahrung, hast unter anderem schon in der Champions League und für die ungarische Nationalmannschaft gespielt. Du hast dich jetzt bewusst einem Verein angeschlossen, von dem du wusstest, dass er gerade zu Beginn der Saison eine schwere Phase nach dem Umbruch durchmachen wird. Was waren deine Beweggründe, diesen Schritt dennoch zu wagen?

Naja, viele stellen mir diese Frage. Auch wenn ich viel Erfahrung habe, wollte ich mich natürlich weiterentwickeln. Das Projekt des TVB fand ich von Anfang an sehr interessant und es war mir auch sehr wichtig, dass die Verantwortlichen großes Vertrauen in mich hatten. Es stört mich überhaupt nicht, dass wir noch an uns arbeiten müssen. Das ist eine neue Mannschaft und ich bin hier, um mich gemeinsam mit ihr zu entwickeln.

Deine Schwester spielt ebenfalls äußerst erfolgreich Handball. Wurde euch das Talent in die Wiege gelegt?

Vielen wissen überhaupt nicht, dass ich sogar noch eine weitere kleine Schwester habe. Sie ist Künstlerin und das eigentliche Megatalent der Familie. Meine Schwester Dorottya, die ebenfalls Handball spielt, und ich befinden uns beide aber da wo wir sind, weil wir hart dafür gearbeitet und unser Ziel nie aus den Augen verloren haben. Das ist unsere Mentalität und die haben wir von unserem Vater!

Während des Trainingslagers hast Du deine Mannschaftskollegen mit deinem außergewöhnlichen Gesangstalent überrascht. Woher kommt diese Gabe?

Wir sollten das nicht übertreiben! (lacht) Musik ist sehr wichtig für mich. Wer weiß, vielleicht wäre ich ohne Handball Musiker geworden. Das ist schon witzig, wenn ich mir das vorstelle: Hätte ich die Zeit, die ich mit Handball verbracht habe, in die Musik investiert… Wahrscheinlich hätten wir uns bei Rock am Ring getroffen. (lacht) Aber jetzt ist die Musik nur ein sehr wichtiges Hobby, mit dem ich meine Frau nerven kann.

Lange mussten die Fans auf dich warten, endlich stehst Du wieder für den TVB auf der Platte. Auf was darf sich Stuttgart freuen?

Ich freue mich, dass dieser Tag endlich gekommen ist. Stuttgart darf sich über noch einen Spieler, der mit Leidenschaft und viel Energie in die Mannschaft kommt, freuen. Mit der Zeit werden auch die guten Ergebnisse kommen. Ich werde alles dafür geben.

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