TVB empfängt Lemgo in der SCHARRena

Nach dem ersten Punktspielsieg möchte der Handball-Erstligist TVB Stuttgart an diesem Donnerstag (19 Uhr) in der Scharrena unbedingt nachlegen. Gegen den punktgleichen TBV Lemgo feiern die Stuttgarter eine Saisonpremiere: Rudolf Faluvégi und Dominik Weiß kehren in den Kader zurück, damit hat Trainer Schweikardt erstmals seinen kompletten Kader beisammen.

Die Begrüßungszeremonie vor dem Spiel wird ein bisschen länger dauern als üblich an diesem Donnerstag in der Scharrena, schließlich gibt’s reichlich Verbindungen zwischen dem TVB und TBV. Der Stuttgarter Torhüter Johannes Bitter wurde im Jahr 2007 zusammen mit dem heutigen Lemgoer Trainer Florian Kehrmann Weltmeister. Die beiden Außenspieler Bobby Schagen (Lemgo) und Patrick Zieker (Stuttgart) trugen in der vergangenen Saison noch das Trikot des Gegners.

Sobald die Nettigkeiten ausgetauscht sind, dürfte es auf dem Spielfeld ordentlich zur Sache gehen. Beide Mannschaften müssen dringend punkten, um sich vom Tabellenende zu entfernen. „Lemgo steckt in einer ähnlichen Situation wie wir“, sagt der TVB-Trainer Jürgen Schweikardt. Bescheiden ist die Ausbeute von drei Punkten, besorgniserregend das Verletzungspech auf beiden Seiten.

Bereits gegen Ende der vergangenen Saison musste Lemgo auf Tim Suton, Andrej Kogut, Jonathan Carlsbogard und Donat Bartok verzichten. Neu hinzu kamen in dieser Spielzeit Christoph Theuerkauf und Jari Lemke. Lediglich Carlsbogard wird in Stuttgart einsetzfähig sein.

Besonders vom Pech verfolgt ist Tim Suton. Beim 27:24-Pokalsieg gegen den Bergischen HC riss sich der deutsche Nationalspieler das Kreuzband, für ihn ist die Saison gelaufen. „Lemgo hat’s auch heftig erwischt“, sagt Schweikardt. Allerdings habe der TBV auf jeder Position noch eine Alternative – und den Vorteil, dass er nicht so viele Spieler integrieren musste.

Mit Tim Hornke und Patrick Zieker verlor Lemgo zwar seine gefährliche Flügelzange, mit Bobby Schagen und Bjarki Elisson hat es diese Lücke jedoch hervorragend geschlossen. Für den rechten Rückraum holte der TBV den spielstarken Andreas Cederholm aus Minden. Der Schwede hat ein gutes Auge und ist stark im Spiel Eins-gegen-eins. „Von seinen Bewegungen erinnert er an Steffen Weinhold“, sagt Schweikardt.

Stützen im Team von Trainer Florian Kehrmann sind der Mittelblock mit dem niederländischen Nationalspieler Fabian van Olphen und Christian Klimek sowie der Spanier Isaias Guardiola.

Der TBV Lemgo ließ mit dem 32:28-Auftaktsieg bei der HSG Wetzlar aufhorchen, danach indes reichte es lediglich noch zu einem Unentschieden (26:26) in Erlangen. Eine magere Bilanz, von der sich die Stuttgarter aber nicht täuschen lassen werden. Mit Magdeburg, Melsungen, Hannover, Berlin und zuletzt Kiel hatte Lemgo etliche Hochkaräter zum Gegner.

Die Erinnerungen des Schweikardt-Teams an Lemgo sind so schlecht nicht. In der vergangenen Spielzeit bezwang der TVB den TBV in der Scharrena mit 25:23. Die Fans dürften sich noch gerne an den 14. Februar erinnern: Seitdem gab’s in der Liga keinen Heimsieg mehr für Stuttgart.

Es wird also höchste Zeit für den TVB, diese achtmonatige Durststrecke zu beenden. Die personellen Voraussetzungen waren schon schlechter: Dominik Weiß ist nach seiner Zahnoperation ebenso wieder im Training wie Rudolf Faluvégi, dessen Ellbogenverletzung auskuriert ist. Beide stehen wieder im Kader. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Sascha Pfattheicher (Hüftprellung).

Info: Das Spiel ist noch nicht ausverkauft. An der Abendkasse gibt es noch rund 200 Karten.

Quelle: Thomas Wagner / ZVW

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