Der TVB Stuttgart empfängt den HC Erlangen

In der Liga geht’s für den TVB Stuttgart am Sonntag in Göppingen weiter. An diesem Mittwoch kämpft er in der heimischen Scharrena gegen den HC Erlangen um den Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals. „Erlangen ist nicht himmelweit von uns weg“, sagt TVB-Trainer Schweikardt.

Die 1:9 Liga-Punkte drücken ein bisschen aufs Gemüt, da kommt ein zweiter Wettbewerb möglicherweise gerade recht für den TVB. Sieben Achtelfinal-Partien sind zwischen dem 1. und 3. Oktober geplant, die Stuttgarter indes müssen ein paar Tage früher ran, weil die Porsche-Arena und Scharrena nächste Woche wegen der Turn-Weltmeisterschaft nicht zur Verfügung stehen.

„Zwischen uns und Erlangen gibt es keine großen Geheimnisse“

So oder so: Für die Franken und die Schwaben ist’s ein frühes Wiedersehen in der Saison. Zum Punktspielauftakt musste sich der TVB in der Nürnberger Arena mit 24:29 geschlagen geben. Während das Team von Trainer Jürgen Schweikardt noch immer auf den ersten Sieg wartet, haben die Erlanger bereits fünf Punkte gesammelt. Zuletzt setzten sie sich bei den Eulen Ludwigshafen sicher mit 23:19 durch, zuvor hatte es ein 26:26-Remis gegen Minden gegeben. In Berlin (23:30) und Flensburg (21:24) ging das Team von Adalsteinn Eyolfsson leer aus.

„Zwischen uns und Erlangen gibt es keine großen Geheimnisse“, sagt Jürgen Schweikardt. Der HCE indes muss sich mit zwei Stuttgarter Spielern beschäftigen, die Ende August noch nicht auf der Platte standen: die Linkshänder David Schmidt und Robert Markotic.

Dominik Weiß und Rudolf Faluvégi fehlen weiterhin

Beide sind zwar noch nicht hundertprozentig bei Kräften, sie helfen dem Trainer aber auch im Trainingsbetrieb weiter. „Gefühlt haben wir in dieser Woche erstmals richtig trainiert“, so Schweikardt. Es müsse nicht mehr so viel improvisiert werden, die Intensität im Training sei deutlich höher. „Das sieht jetzt schon ganz anders aus.“

Im Punktspiel fehlte dem TVB vor allem die Durchschlagskraft aus dem Rückraum, mit Schmidt und Markotic hat er jetzt mehr Alternativen. „Wir sind kein Favorit, aber Erlangen ist auch nicht himmelweit weg von uns“, sagt Schweikardt. Wichtig sei, dass die Mannschaftsteile gleichzeitig auf einem ordentlichen Niveau spielten. Das haben die Stuttgarter in dieser Saison noch nicht geschafft.

Eine realistische Siegchance hat der TVB – und er möchte sie unter allen Umständen nutzen. „Für jeden Handballer ist der Einzug ins Final Four ein Traum“, so Schweikardt. „Auch für mich persönlich.“ Sollte der TVB die Erlanger aus dem Weg räumen, benötigt er allerdings bei der Auslosung der Viertelfinals etwas Losglück. Schweikardt hofft gegen Erlangen auf die Unterstützung der Zuschauer. Im Vorfeld ist das Interesse überraschend gering gewesen. „Ich hoffe, es machen sich noch Kurzentschlossene auf den Weg. Wir brauchen jeden Fan.“

Ausfallen werden beim TVB weiterhin Dominik Weiß (Zahnoperation) und Rudolf Faluvégi (Ellbogenverletzung). Beide sollen kommende Woche wieder ins Training einsteigen.

Der TVB qualifizierte sich mit den Siegen gegen den HSC Coburg (29:24) und TSB Heilbronn-Horkheim (31:27) fürs Achtelfinale, die Erlanger setzten sich gegen den ThSV Eisenach (30:23) und die HSG Hanau (28:14) durch.

Quelle: Thomas Wagner, ZVW

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