Duell um Viertelfinaleinzug in der SCHARRena

Nach dem Spiel in der Porsche Arena gegen die TSV Hannover-Burgdorf vor Wochenfrist ist am Mittwoch wieder die kleinere Halle gefragt, wenn es für die WILD BOYS um den Einzug ins Viertelfinale um den DHB-Pokal geht. Gegner in diesem Achtelfinalspiel ist der HC Erlangen, gegen den der TVB Stuttgart am ersten Spieltag in der LIQUI MOLY Handball Bundesliga noch mit 29:24 den Kürzeren zog. „Für diese Niederlage wollen wir uns natürlich revanchieren und mit einem Erfolg ins Viertelfinale einziehen“, gibt der Geschäftsführer Sport und Trainer Jürgen Schweikardt als Marschroute vor.

Dieses Achtelfinalspiel machten zwei Siege beim Erstrunden-Turnier in Aachen möglich. Zunächst gewann der mit nur vier Rückraumspielern angetretene TVB Stuttgart gegen den Dritten der letzten Zweitliga-Runde, den HSC Coburg, relativ klar mit 29:24. Dabei hatten die WILD OYS allerdings mehr „Arbeit“ mit den Franken, als es das blanke Ergebnis erahnen lässt. Erst ein Zwischenspurt des Bundesligisten vom 23:20 auf 26:20 brachte die Vorentscheidung. Da auch der TSB Horkheim sein Erstrundenspiel gegen den Gastgeber knapp gewann, kam es im „Endspiel“ um den Einzug ins Achtelfinale zum Bruderduell auf der Trainerbank: Jürgen gegen Michael Schweikardt. Wem Vater Günter Schweikardt in dieser Begegnung die Daumen drückte, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall siegte der Bundesligist gegen den Drittligisten aus dem Unterland standesgemäß mit 31:27, aber die Heilbronner Vorstädter kämpften in dieser Partie aufopferungsvoll und kamen kurz vor dem Ende noch auf 28:27 heran. Doch in den restlichen Minuten ließ der Bundesligist, bei dem auch noch Max Häfner erkrankt ausfiel, nichts mehr anbrennen und kam zum erwarteten Sieg. Groß war dann die Freude unter Spielern und Verantwortlichen, dass das Los dem TVB Stuttgart ein Heimspiel bescherte und der Mannschaft damit Reisestrapazen erspart blieben.

Die Überraschung in den Erstrundenturnieren gelang dem Zweitligisten ASV Hamm Westfalen, der den etablierten Bundesligisten GWD Minden deutlich aus dem Pokal warf. In den anderen Spielen setzten sich ausnahmslos die Favoriten durch. Somit kommt es neben der Partie in der SCHARRena noch zu einigen recht interessanten Spielen im Achtelfinale. Im westfälischen Hamm wird es einen sehr reizvollen Vergleich zwischen der zweiten und ersten Bundesliga geben. Die Hütte wird bei diesem Spiel sicherlich rappelvoll sein, wenn der ASV Hamm Westfalen die Eulen Ludwighafen empfängt. Der Ausgang dieser Partie ist sicherlich offen, genießen die ausgezeichnet gestarteten Westfalen doch Heimrecht. Außerdem empfängt die HSG Wetzlar den amtierenden Pokalsieger THW Kiel, im baden-württembergischen Derby stehen sich in Mannheim die Rhein-Neckar Löwen und Frisch Auf Göppingen gegenüber, Leipzig empfängt Melsungen, die Berliner Füchse erwarten in der Hauptstadt den sehr stark in die Bundesligarunde gestarteten SC Magdeburg. Im Lipperland gastiert der Bergische HC und die SG Flensburg-Handewitt spielt gegen die TSV Hannover-Burgdorf.

Der Kontrahent des TVB Stuttgart hat sich ganz gezielt verstärkt und will sich im oberen Tabellendrittel etablieren. Nach dem Abstieg des VfL Gummersbach wechselte Torhüter Carsten Lichtlein in seine fränkische Heimat zurück und bildet mit Lars Goebel und Nikolas Katsigiannis ein starkes Torhütergespann. Für den Rückraum kamen Quentin Minel aus Chambéry, Sime Ivic aus Brest, Antonio Metzner aus Lübeck, Tarek Marschall aus Hanau und Daniel Mosindi aus Holon. Am Kreis kommt in dieser Runde bei den Franken zusätzlich Sebastian Firnhaber vom THW Kiel zum Einsatz. Für das Tor verpflichteten die Universitätsstädter zudem Lars Goebel vom unterklassigen TV 1861 Erlangen-Bruck. Mit diesen Neuzugängen wollen sich die Erlanger weiterentwickeln und in der neuen Runde eine größere Punktausbeute erreichen.

„Für uns kommt dieses zusätzliche Spiel gegen einen sehr starken Gegner gerade recht“, stellt TVB-Kapitän Johannes „Jogi“ Bitter fest und begründet: „Nach den vielen Verletzungen in der Vorbereitung können wir uns gegen Bundesliga-Konkurrenz weiter einspielen und die Automatismen verbessern.“ Dabei legt er aber großen Wert darauf, dass es um den Einzug ins Viertelfinale geht. „Wir wollen dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen und in heimischer Halle eine Runde kommen“, gibt sich der Weltmeister von 2007 kämpferisch.

Freuen Sie sich auf ein spannendes und faires Handballspiel.

Ihr Joachim Gröser

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