Erfolgreiche Teilnahme der Nachwuchs-Teams beim Sparkassen-Cup der Füchse Berlin

Als am Ende des Finales ein deutliches 12:25 auf der Anzeigetafel zu lesen war, waren nur kurz Ausdrücke der Unzufriedenheit oder Enttäuschung auf den Gesichtern der Young Boys zu lesen. Dem alles dominierenden Team des Turniers, den Füchsen Berlin, war im sechsten Turnierspiel nichts mehr entgegenzusetzen.

48 Stunden zuvor sah dies im Gruppenspiel über weite Strecken noch anders aus. Vor allem in der ersten Halbzeit des Auftaktspiels hatten die Füchse große Probleme mit der agilen Deckung des TVB. Leider musste die U19 in dieser Partie einen erneuten Ausfall hinnehmen, denn Fabian Berger musste bereits nach wenigen Minuten mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Die Niederlage fiel mit 12:18 vielleicht etwas zu hoch aus, obwohl das Team noch immer auf die Verletzten Dominik Keim und Luis Foege verzichten muss und sich vor dem Turnier leider auch noch Noah Herda in den Krankenstand einreihte. In der Gruppe folgten am Samstag Siege gegen Melsungen (17:16), den aktuellen Deutschen B-Jugend Meister, Belgrad (16:13) und Montpellier (19:18). Am Sonntag konnte Leipzig im Halbfinale nach einer kämpferischen Energieleistung mit 19:18 nach 7-Meter Werfen bezwungen und der Finaleinzug gefeiert werden, ein Ergebnis, dass mit der aktuellen Situation nicht unbedingt zu erwarten war. Aufgrund der geringen Kadergröße und den kräftezehrenden Spielen, waren die Young Boys im Finale leider chancenlos.   

Angetrieben von Kapitän Andreas Maier, der ein famoses Turnier spielte, präsentierten sich die Young Boys als starke Einheit, auf und neben dem Spielfeld, die dazu noch famos von der U17 unterstützt wurden.

Die U17 konnte ihrerseits ebenfalls einen positiven Eindruck hinterlassen. Obwohl am Ende des Turniers der siebte Platz zu Buche stand, zeigten unsere Young Boys in allen Spielen gute Leistungen. Vier Stammkräfte der U17 konnten urlaubsbedingt nicht teilnehmen, dadurch bekamen drei Young Boys aus der U15 die Chance sich zu präsentieren. Mit Hannes Schönemann und Luca Spiertz stießen zwei Spieler auf der Kreisspielerposition dazu, Luca Eckert ergänzte den Rückraum. In der Gruppenphase konnte die U17 die ersten beiden Spiele durch eine weitgehend konzentrierte Leistung deutlich gewinnen. Gegen den SC OSF Berlin setzten sich unsere Young Boys mit 19:10 durch, im zweiten Gruppenspiel am Samstagmorgen gewann man gegen den TV Großwallstadt mit 21:9. Dadurch war man bereits für das Viertelfinale qualifiziert, im letzten Gruppenspiel gegen den SC Magdeburg ging es dann noch um den Gruppensieg. Diese Partie verlor man leider mit 14:18 aufgrund vieler technischer Fehler in der Anfangsphase, die der SCM mit gnadenlosem Gegenstoßspiel konsequent bestrafte. Im Viertelfinale traf die U17 dann auf den SC DHfK Leipzig. In einem durchweg hochklassigen Spiel kassierte man in der letzten Sekunde einen unglücklichen Strafwurf und musste sich in der Folge mit einem Tor gegen den späteren Finalteilnehmer geschlagen geben. In den beiden verbleibenden Spielen gegen Studentski Belgrad und das Olympiazentrum Minsk konnten dann einige taktische Varianten ausprobiert werden. Gegen Belgrad musste man sich dann im 7m-Werfen geschlagen geben, gegen das Olympiazentrum Minsk zeigten die Young Boys dann wieder eine konzentriertere Abwehrleistung und setzten sich am Ende mit 19:14 durch.

Die U17 bewies, dass sie auch mit einem verkleinerten Kader im nationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist. Das Turnier legte andererseits auch die Baustellen in Abwehr und Angriff offen und zeigte die Trainingsinhalte der nächsten Wochen. Die U17 blickt jedoch positiv auf die anstehende Aufgabe in zwei Wochen gegen den Nachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen und die anstehende Runde.

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