Interview mit U19-Trainer Jörg Ebermann

Nachdem ihr letztes Jahr süddeutscher Vizemeister geworden seid und euch für das Viertelfinale der deutschen Meisterschaft qualifiziert habt, wurdet ihr in dieser Saison „nur“ vierter. Woran lag es, dass es dieses Jahr nicht mit der Qualifikation geklappt hat?

Es lag an Kleinigkeiten. Letztlich hatten wir zwei Punkte Rückstand auf Göppingen und einen auf Pforzheim, gegen beide aber den direkten Vergleich gewonnen. Entscheidend war aus meiner Sicht die unnötige Niederlage im Rückspiel gegen FrischAuf in der Porsche-Arena. Wir haben an diesem Tag 16 freie Torchancen vergeben. Mit einem Unentschieden in diesem Spiel hätten am Ende die Mannschaften auf Platz zwei, drei und vier dieselbe Punktzahl gehabt und wir wären aufgrund des direkten Vergleiches auf Platz 2 gelandet. Allerdings haben wir auch in Pforzheim und Zweibrücken, sowie gegen Konstanz Punkte gelassen, die uns am Ende weh getan haben. Das lag wohl auch daran, dass der Großteil unserer spielbestimmenden Spieler im jüngeren Jahrgang waren und in einigen Situationen vielleicht noch nicht so abgezockt  waren wie Spieler, die bereits ein oder zwei Jahre in der JBLH agierten. Aber genau diese Erfahrungen müssen junge Spieler machen, um sich zu entwickeln. Im Jahr vor der Süddeutschen Vizemeisterschaften verloren wir neun Spiele mit einem oder zwei Toren. Im Folgejahr gewannen wir diese Partien. Das lässt uns hoffnungsvoll auf die kommende Saison schauen.

Nach der Saison habt ihr am IBOT teilgenommen und dort am Ende auch gewonnen. Wie wertest du den Erfolg bei diesem hochklassigen Turnier? 

Der Erfolg beim IBOT ist mit Sicherheit ein großer Prestigeerfolg! Man muss sich nur die Titelträger der letzten Jahre anschauen. Das waren durchweg Top-Mannschaften. Auch haben wir mit dem Sieg gegen Magdeburg im Finale gezeigt, welch guten Handball wir spielen können und dass wir inzwischen zu den Spitzenteams Deutschlands aufgeschlossen haben. Auch wenn die absolute Leistungsspitze noch ein wenig entfernt ist, sind wir nah dran.

Nächstes Jahr heißt es dann wieder alles auf Anfang, der 2000er Jahrgang verabschiedet sich und der 2002er Jahrgang kommt hoch in die A-Jugend. Wie sehen die Planungen für nächstes Jahr aus?

Wie erwähnt, bleibt der Kern des Teams beisammen und wird durch einige Spieler aus der U17, die bereits regelmäßig mi trainiert haben, ergänzt. Hinzu kommen einige Spieler des Jahrgangs 2003, denen wir in der kommenden Saison eine starke B-Jugend BWOL-Saison zutrauen. Eventuell verstärken wir das Team noch um einen oder maximal zwei externe Zugänge, aber nur wenn es von der Leistung und der Persönlichkeit Sinn macht.

Was sind die Ziele der U19 im nächsten Jahr?

Wir haben immer das primäre Ziel, uns im Folgejahr wieder für die JBLH zu qualifizieren. Aufgrund der Umstrukturierung müssen wir deshalb nach der Vorrunde mindestens Vierter sein. In der anschließenden Meisterrunde wollen wir dann ebenfalls unter die Top Vier, um an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teilzunehmen.

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