TVB muss sich gegen Füchse geschlagen geben

Nach der 25:30-Sensation aus der Hinrunde, als der TVB Stuttgart die Füchse Berlin in der Max-Schmeling-Halle schlug, unterliegt die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Schweikardt vor 2.251 Besuchern in der ausverkauften SCHARRena den haushohen Favoriten in einer dramatischen Partie mit 33:34.

Die Zuschauer sahen ein unterhaltsames Spiel, das schon in der ersten Halbzeit heiß umkämpft war. Nachdem die Gäste direkt mit ihrem ersten Angriff in Führung gingen und auch nach 5 Minuten mit 4:2 vorne lagen, drehte der TVB auf. Drei Tore in Folge bedeuteten die erste Führung für die Wild Boys nach knapp neun Minuten. Der starke Max Häfner traf gegen Silvio Heinevetter zum 5:4. Es entwickelte sich ein Torwartduell zwischen Jogi Bitter und Silvio Heinevetter, die beide mit zahlreichen Paraden zu glänzen wussten und ihre Mannschaften immer wieder im Spiel hielten. Insbesondere der überragende Bobby Schagen war es aber, der durch Tore und Assists der Mann der ersten Hälfte für den TVB war.

Nachdem sich das Spiel lange Zeit auf Messers Schneide abspielte (15. Minute 8:8, 17. Minute 9:9), erwischten die Wild Boys die Füchse eiskalt und gingen in der 20. Minute durch Kapitän Simon Baumgarten erstmals in dieser Partie mit vier Toren Abstand in Führung – 12:9. Mit einer überzeugenden Leistung und einer 18:15-Führung ging es für den TVB unter tosendem Applaus in die Halbzeitpause.

Der TVB kam ähnlich stark wie im ersten Durchgang aus der Kabine und erhöhte direkt auf 19:15, ehe die Füchse kurz darauf wieder verkürzen konnten. Dennoch kamen die Wild Boys immer wieder stark zurück und bauten den Abstand nach 33 Minuten erneut auf vier aus (21:17). Der zentrale Abwehrverbund, bestehend aus Manuel Späth und Samuel Röthlisberger, stellte die Gäste auch im zweiten Durchgang vor zahlreiche Probleme, sodass die Berliner immer wieder zu Ballverlusten und Offensivfouls gezwungen wurden. Den Füchsen gelang es in der 39. Minute zwar auf 24:22 zu verkürzen, Bobby Schagen erhöhte aber per 7-Meter wieder auf 25:22. Kurz vorher wurden sowohl Silvio Heinevetter, als auch Michael Schweikardt nach einem kurzen Wortgefecht für zwei Minuten von der Platte geschickt. Zwei Zeitstrafen für die Wild Boys hatten allerdings zwei Gegentore zur Folge – 25:24 nach 41 Minuten. Es entwickelte sich eine hitzige Partie mit vielen Zeitstrafen und gelben Karten, unter anderem für Füchse-Trainer Petković. Inzwischen blieb Malte Semisch im Kasten der Berliner und Silvio Heinevetter saß bis zur 59. Minute des Spiels auf der Bank der Gäste. 15 Minuten vor Ende lag der TVB weiter mit 27:25 in Führung. David Schmidt war es, der in der 50. Minute nach Jogi Bitters Parade die 30-Punkte-Marke knackte und auf 30:27 erhöhte. In der 52. Minute sah Bjarki Mar Elisson, nachdem er Jogi Bitter beim 7-Meter den Ball an den Kopf warf, die rote Karte. Michael Schweikardt traf kurz darauf von der Linksaußenposition zum 31.28. Zu diesem Zeitpunkt stand die Halle Kopf und die Zuschauer sorgten für eine unglaubliche Atmosphäre, die die Mannschaft weiter nach vorne peitschte. Es entwickelte sich eine knappe Partie, denn die Füchse glichen in der 58. Minute zum 32:32 aus. Die letzten zwei Minuten musste der TVB mit einem Mann weniger über die Zeit bringen, da Dominik Weiß beim 33:33-Ausgleichtstreffer der Gäste eine Zeitstrafe bekam. Jogi Bitter parierte zwar den letzten Wurf der Partie, das Schiedsrichtergespann entschied allerdings auf 7-Meter. Hans Lindberg war es, der den entscheidenden Wurf gegen Jogi Bitter verwandelte und den Füchsen damit den Sieg bescherte.

Der TVB Stuttgart unterliegt damit den Füchsen trotz überragender Leistung in einer Partie, in der mit Sicherheit viel mehr drin gewesen wäre. Das nächste Heimspiel des TVB Stuttgart findet am 09.05. in der SCHARRena statt. Es sind noch frei Plätze verfügbar.

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