Max Häfner nach seinem Comeback im Gespräch

TVB Spielmacher Max Häfner hat beim vergangenen Heimspiel gegen den THW Kiel sein erstes Pflichtspiel seit langer Zeit gespielt. Nachdem er im Juli vergangenen Jahres erfolgreich am Rücken operiert wurde, zog sich seine Reha- und Aufbauzeit bis ins nächste Jahr. Jetzt haben wir mit ihm über die Verletzungszeit und sein Comeback gesprochen.

Hi Max, wie hat es sich angefühlt, nach so langer Zeit wieder in der Bundesliga aufzuspielen?

Natürlich war es ein richtig gutes Gefühl wieder dabei zu sein, wieder auf dem Handballfeld zu stehen und einfach das zu machen, was mir unfassbar viel Spaß macht. Nach so einer langen Zeit war ich dann vor dem Spiel auch nervös. Trotz der hohen Niederlage gegen den THW hat es extrem viel Spaß gemacht, endlich wieder auf der Platte zu stehen.

Wie fühlt sich dein Rücken zur Zeit an?

Der Rücken fühlt sich gut an. Ich kann mich nicht beklagen. In den vergangenen sechs Monaten habe ich in der Reha mit unseren Sport- und Physiotherapeuten und unserem Athletiktrainer Steffen viel Gas gegeben und das zahlt sich jetzt aus. Soweit fühle mich gut und fit.

Vor der OP hast du immer wieder Beschwerden gehabt. Sind diese zumindest aktuell weg?

Die Schmerzen sind eigentlich so gut wie weg. Natürlich kann es sein, dass ich nach einem harten Training oder nach viel Training müde bin. Nach einem harten Kontakt zwickt es manchmal kurz oder ist unangenehm aber alles in allem bin ich sehr zufrieden und kann soweit sagen, dass ich eigentlich schmerzfrei bin.

Hast du während der Reha Phase auch mal ans „Aufgeben“ gedacht?

Nein, das überhaupt nicht. Es gab Tage, an denen es mir nicht schnell genug voranging oder auch eine Phase, in der ich gerne schon Sachen gemacht hätte, die noch ein zwei Schritte weiter gewesen wären. Der Gedanke ans Aufgeben kam mir aber nie in den Sinn.

Wer hat dich in dieser Phase am meisten unterstützt?

Während der Rehaphase und natürlich allgemein kann ich immer auf die Unterstützung meiner Familie, meiner Freundin und meiner Freunde bauen. Sie stehen immer voll hinter mir, geben mir viel Kraft und lenken mich auch einfach ab, wenn’s mal nicht so gut läuft. Und klar, meine Mannschaft, die Trainer und natürlich die Physios und Ärzte standen immer permanent hinter mir und haben mich unterstützt, wo es ging.

Dein Vertrag beim TVB wurde während deiner schwersten Phase verlängert – ein schöner Vertrauensbeweis, oder?

Auf jeden Fall! Einem verletzten Spieler so einen langen Vertrag zu geben, ist alles andere als selbstverständlich. Das hat mich sehr gefreut und macht mich vor allem auch stolz, dass der TVB mir das Vertrauen schenkt und auch zukünftig auf mich baut. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass der Verein hinter einem steht und man die Zeit hat, wieder vollständig fit zu werden. Das gilt es dann eben jetzt, wenn ich wieder fit bin, mit guten Leistungen auf dem Feld zurückzugeben.

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