„Begeisterung verbindet“

Ein Interview mit Dr. Dürr, dem Geschäftsführenden Gesellschafter unseres Toppartners WOLFF & MÜLLER

Vor kurzem erst hat WOLFF & MÜLLER sein Engagement als Toppartner um ein Jahr verlängert – der TVB Stuttgart kann also weiterhin auf das Bauunternehmen bauen. Wir haben darüber mit Dr. Dürr, dem Geschäftsführenden Gesellschafter von WOLFF & MÜLLER, gesprochen. 

Herr Dr. Dürr, wie viele Sportteams müssen auch die WILD BOYS in Pandemie-Zeiten ohne Live-Zuschauer auskommen. Umso mehr sind wir auf unsere Sponsoren angewiesen. Was hat Sie dazu bewogen, den TVB weiterhin zu unterstützen?

Als wir zur Saison 2019/20 erstmals Toppartner wurden, wollten wir die Begeisterung für den Handball, gerade hier in der Landeshauptstadt, fördern. Dieser Sport ist schnell, emotional, und wird immer beliebter. Wir können uns damit gut identifizieren, weil wir für unser Fachgebiet – das Bauen – die gleiche Begeisterung aufbringen. Wie der TVB Stuttgart ist auch unser Familienunternehmen hier in der Region verwurzelt. All das verbindet uns. In schwierigen Zeiten wie einer Pandemie lässt man Freunde nicht hängen, sondern unterstützt sie erst recht. 

Apropos Begeisterung: Sie haben „Bauen mit Begeisterung“ als Motto für Ihr Unternehmen gewählt. Was steckt dahinter?

Ich denke, dass Begeisterung tatsächlich unser wichtigster Baustoff ist. Wir haben einen hohen Anspruch an die Qualität unserer Arbeit, egal ob wir neue Straßen, Brücken, Schulen, Produktionshallen oder Hotels bauen – um einige Beispiele zu nennen. Wie faszinierend das moderne Bauen ist, können Sie an Projekten wie neulich der Neckarbrücke in Benningen sehen: Da haben unserer Brückenbau-Spezialisten das 145 Tonnen schwere Mittelstück per Schwimmkran von oben schwebend eingesetzt. In nur 90 Minuten war der Brückenschlag zwischen den beiden Uferteilen geschafft, so dass die Schiffe wieder ungehindert auf dem Neckar fahren konnten. Die Digitalisierung macht unsere Branche noch reizvoller. Wir bauen heutzutage erst virtuell, dann real – mit digitalen Zwillingen der Bauwerke. Die späteren Nutzer können die Räume zum Beispiel mit 3D-Brillen erkunden, noch bevor der erste Spatenstich gesetzt wird. Wir schaffen die Grundlagen für Begeisterung, indem wir auf ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld achten und Vielfalt fördern. Uns ist es wichtig, dass sich unsere mehr als 2.000 Mitarbeitende in allen Facetten ihrer Persönlichkeit, wie Herkunft, Geschlecht oder Alter, wertgeschätzt fühlen.

Sie machen sich nicht nur für den TVB Stuttgart stark, sondern unterstützen auch andere Vereine und soziale Projekte. Wie gestalten Sie Ihr Engagement?

Wir haben unser Engagement in der Wolfgang Dürr Stiftung gebündelt, die nach meinem Vater benannt ist. Im Sport fördern wir unter anderem den VfB Stuttgart und die Stuttgarter Kickers, sind zudem Ideengeber und Hauptsponsor des Kickers Kids Club. Wir haben mehr als 100 SOS-Patenschaften für Kinder übernommen, arbeiten mit „Habitat for Humanity“ und der Ludwigsburger Organisation NatureLife International zusammen. Für Geflüchtete haben wir spezielle Qualifizierungsprogramme entwickelt. In den vergangenen anderthalb Jahren wollten wir vor allem jenen helfen, die in der Pandemie die größte Arbeitslast tragen – zum Beispiel Krankenhäuser – oder in existenzieller Not sind, wie Kunden der Tafeln. Wir haben zudem spezielle Nothilfefonds für Studierende in finanziellen Schwierigkeiten eingerichtet und Kulturschaffende unterstützt.

Ich freue mich schon auf normalere Zeiten und wünsche allen Handball-Begeisterten, dass sie ihre Teams bald wieder live erleben dürfen.     

Mehr Informationen dazu unter: www.wolff-mueller.de/wolfgang-duerr-stiftung

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