Was macht eigentlich…Mario Hoppe?

Hallo Mario, du hast von 2000 bis 2009 für den TVB gespielt und hast in dieser Zeit drei Aufstiege mit dem Verein aus Bittenfeld gefeiert. Es ist mittlerweile nun fast 12 Jahre her, dass du dein letztes Spiel im blau-weißen Trikot bestritten hast. Was hast du in den vergangenen Jahren gemacht?

Grundsätzlich bin ich die gesamte Zeit dem TVB eng verbunden geblieben und habe mich ehrenamtlich in der Organisation rund um den Spielbetrieb der Bundesligamannschaft eingebracht. Sehr viele meiner Freunde leben in Bittenfeld und sind immer noch im Verein tätig und aktiv. Durch diese Tätigkeit habe ich meine Freundschaften leichter pflegen können. Außerhalb des Handballs habe ich ganz normal gearbeitet, Zeit mit der Familie und Freunden verbracht, an unserem alten Haus modernisiert und viele freie Wochenenden genossen. Einige Jahre hat der Abstand zum aktiven Handball gut getan. In den letzten Jahren habe ich durch meinen Sohn wieder direkt am Handballgeschehen teilgenommen und bin mit Spaß und Motivation als Jugendtrainer aktiv.  

Hast du noch für andere Vereine Handball gespielt? Wenn nein, wieso hast du deine Karriere nach der Zeit beim TVB an den Nagel gehängt?

Tatsächlich habe ich nie ein anderes Vereinstrikot getragen als das des TVB. Nach meiner Zeit in der 2. Liga-Mannschaft des TVB habe ich versucht, in der 2. Mannschaft mit weniger Aufwand parallel zum Beruf weiterzuspielen. Leider habe ich mich damals schon nach wenigen Spielen verletzt, was die Motivation natürlich gedämpft hat. Zusammen mit vielen privaten Veränderungen zur damaligen Zeit hat dies dazu geführt, dass ich meine Spielerkarriere unterbrochen habe – und wie es dann so kommt, habe ich nie mehr wieder angefangen zu spielen.

Was machst du aktuell beruflich?

Ich habe während meiner aktiven Zeit als Spieler ein Ingenieur-Studium absolviert und arbeite bei einem Automobilzulieferer in der Entwicklung. Es ist ein typischer Bürojob, hat gar nichts mit Handball zu tun und macht mir viel Spaß. Aktuell bin ich fast vollständig im Homeoffice und kommuniziere mit meinen Kollegen leider nur über das Internet. Trotzdem kann ich mich insgesamt überhaupt nicht beklagen.

Du bist ehrenamtlich immer noch für den Stuttgarter Handballverein tätig. Erzähl uns etwas über diese Tätigkeit. Was für Aufgaben übernimmst du?

Schon als Spieler habe ich für die Spiele in der Gemeindehalle in Bittenfeld kleine Hefte erstellt und im Foyer Spielerpräsentationen am Beamer vorbereitet. Diese Arbeit habe ich seitdem fortgesetzt und unterstütze den TVB bei den Spieltagsheften und dem Saisonheft. Der spannendste Teil dabei ist sicher das Interview mit den Trainern der Bundesligamannschaften. 

Wie kommt es, dass du nach so langer Zeit, die du schon nicht mehr für den Verein spielst, noch so eine enge Verbindung zum Verein hast und sogar einen Teil deiner Freizeit „opferst“, um ehrenamtlich zu helfen?

Das Wort „opfern“ ist sicher nicht angebracht. Ich bringe mich sehr gerne in das große Team des TVB ein. Der TV Bittenfeld hat mich geprägt und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, weil im Verein sehr vieles gelebt wird, was mir selbst sehr wichtig ist. Vereine, dies zeigt die aktuelle Pandemie immer wieder, haben meiner Ansicht nach eine immens hohe Bedeutung für unser gesellschaftliches Leben, den Zusammenhalt und auch für Toleranz und Integration. Beim TV Bittenfeld gibt es eine außergewöhnliche Gemeinschaft, auch wenn die aktuelle Profimannschaft natürlich kein Dorfverein mehr ist. Ich bin stolz darauf, einen kleinen Teil beizutragen und freue mich natürlich über die weitere Entwicklung, welche ich in der Vergangenheit mitgestaltet habe.

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