„Es war allen klar, dass wir uns das jetzt nicht mehr nehmen lassen.“

Hallo Dominik, heute vor fünf Jahren hat der TVB den Aufstieg in die stärkste Liga der Welt geschafft. Wie sah deine Gefühlslage vor dem entscheidenden Spiel in Hüttenberg aus?

Als wir nach Hüttenberg gefahren sind, war die Anspannung unfassbar hoch, weil die vielen Fans dabei waren und es einfach klar war, wir haben hier eine riesen Chance. Hüttenberg ist schlagbar, aber auswärts in Hüttenberg ist das schwierig. Es war toll den Support zu spüren und dementsprechend hat es auch richtig viel Spaß gemacht hochzufahren. 

Wann wurde dir während des Spiels bewusst, dass alles in die richtige Richtung läuft und ihr quasi schon mit einem Fuß in Liga 1 steht?

Meine Erinnerungen an das Spiel sind echt ein bisschen verschwommen. Ich habe das Gefühl, am Anfang lief es gar nicht so gut. Aber irgendwann kam dann der Punkt, wo wir ins Laufen gekommen sind und sich alles wie verselbstständigt hat. Da war dann klar, jetzt sieht es gut aus und jetzt müssen wir das Ding nur noch bis zum Ende durchbringen. Man hat gemerkt, etwa zehn oder fünf Minuten in vor Schluss, wie ein richtiger Ruck durchs Team ging. Es war allen klar, dass wir uns das jetzt nicht mehr nehmen lassen. Das war dann der entsprechende Zeitpunkt.

In diesem Moment hast du es dann realisiert, dass ihr es geschafft habt aufzusteigen oder kam das erst viel später?

Das war schon im ersten Moment jedem klar, wenn wir es schaffen zu gewinnen, sind wir durch. Das war dann eine hoch emotionale Phase. Aber wirklich zu realisieren, was wir geschafft haben, kam dann erst ein paar Wochen später. Dann wurde ja bekannt, wie Gegner heißen werden und auf wen man sich vorbereitet. Das war dann schon nochmal was anderes.

Anschließend wurde der Aufstieg natürlich gebührend gefeiert. Welche Erinnerungen hast du noch daran?

Ich habe von den Feierlichkeiten gar nicht so viel mitbekommen. In Hüttenberg war ich natürlich schon dabei aber zur Zeit des Einmarsches in Bittenfeld, war ich leider im Krankenhaus. Das heißt, davon kenne ich nur die Bilder. Aber die Euphorie, die durchs ganze Dorf ging, als wir in Bittenfeld empfangen wurden, das war wirklich einzigartig. Ich hatte davor noch keinen der Aufstiege mitgemacht. Vermutlich ist das Einzige, was hier rankommt, das Gefühl beim Aufstieg in die zweite Liga. Davon habe ich mir aber nur erzählen lassen.

Du bist der einzige Aufstiegsheld, der auch heute noch im blau-weißen Trikot für die erste Mannschaft des TVB aufläuft. Was bedeutet dir das persönlich?

Das bedeutet mir sehr viel. Ich habe das Schicksal des TVB auch immer eng mit meinem eigenen sportlichen Schicksal verknüpft. Schon seit 10 Jahren arbeite ich da jetzt mit dem TVB zusammen daran. Es bedeutet mir sehr viel, daran auch weiterhin zu arbeiten und diesen positiven Trend weiterhin zu begleiten.

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