Interview mit Manu Späth vor Beginn der Rückrunde

Hallo Manu, wie hast du die spiel- und trainingsfreie Zeit rund um den Jahreswechsel verbracht?

Manu: Die trainingsfreie Zeit habe ich mit meiner Familie Anfang des Jahres im Zillertal im Hotel Theresa verbracht, wo wir bereits im Sommer mit der Mannschaft im Trainingslager waren. Es war sehr entspannt und vor allem ruhig dort, wir konnten Kraft für die kommenden Aufgaben tanken.

Auch ihr verfolgt die Handball-EM selbstverständlich intensiv. Neben Zarko und Samu, die seit Jahren in ihren Nationalmannschaften gesetzt sind, stellt der TVB mit Patrick, Jogi und David gleich drei deutsche EM-Fahrer. Wie ist dein Eindruck von den dreien?

Manu: Ich finde, dass alle drei ihre Sache insgesamt sehr gut machen. Jogi hat natürlich, gerade gegen Österreich und Tschechien, eine überragende Leistung gezeigt und die Mannschaft zum Sieg geführt. Patrick hat zu Beginn des Turniers, als es bei Uwe Gensheimer nicht so gut lief, seine Chance genutzt und ebenfalls sehr gut gespielt. David wird ja regelmäßig für Kai Häfner eingesetzt und macht seine Sache sehr gut. Bei David und Patrick muss man ja sagen, dass sie erst kurz vor dem Turnier zur Mannschaft gestoßen sind. Dafür machen sie ihre Sache mehr als ordentlich.

Es ist nicht mehr allzu lange, bis ihr am 02.02. in Lemgo in das Bundesliga-Jahr 2020 startet. Wie intensiv läuft schon die Vorbereitung auf die Rückrunde und wie präsent ist das Spiel in den Köpfen der Mannschaft?

Manu: Die Vorbereitung auf die Rückrunde ist natürlich in vollem Gange und da uns, wie eben angesprochen, viele Spieler fehlen, sind einige A-Jugendspieler dabei, so dass wir ganz normal trainieren können. Das erste Spiel ist schon im Kopf drin, aber noch nicht täglich präsent, weil wir bis zuletzt noch viel im Athletikbereich gearbeitet haben und jetzt kommen nach und nach auch Testspiele dazu, damit wir uns intensiver auf das Spiel gegen Lemgo vorbereiten können. Die richtige taktische Einstellung wird aber erst stattfinden, wenn die Mannschaft wieder komplett ist.

Du hast noch vor dem Jahreswechsel die 900-Tore-Marke geknackt und spielst seit 14 Jahren in der stärksten Handballliga der Welt. Wie schaffst du es über so viele Jahre konstant deine Leistung abzurufen?

Manu: Vermutlich liegt es zum einen daran, dass ich es nach wie vor sehr schätze, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben. Es ist einfach etwas Besonderes, wenn man mit seinem Lieblingssport auch noch Geld verdienen kann. Mir macht es auch nach wie vor extrem viel Spaß. Auch wenn ich jetzt schon seit vielen Jahren dabei bin, genieße ich jedes Bundesligaspiel. Zum anderen gehört natürlich auch eine Menge Einsatz und Disziplin, sowie Ehrgeiz dazu, sich entsprechend fit zu halten, um den Belastungen in der Bundesliga standzuhalten.

Die Liga ist in allen Tabellenregionen so umkämpft und ausgeglichen wie lange nicht mehr. Worauf wird es in der Rückrunde ankommen?

Manu: Auch wenn es schon seit ein paar Jahren heißt, dass jeder jeden schlagen kann, ist es dieses Jahr umso mehr der Fall. Die Vorrunde hat das gezeigt. Deshalb müssen wir in jedem Spiel an unsere Siegchance glauben, weil wir, wie man in der Hinrunde gesehen hat, mit jedem mithalten können. Es muss das Ziel sein, in jeder Partie seine bestmögliche Leistung abzurufen und Punkte zu sammeln, weil man nicht weiß, wie viele Punkte am Ende zum Klassenerhalt nötig sind.

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