Verträge von Weiß und Späth verlängert

Handball, 1. Bundesliga, Männer: Der Rückraumspieler bleibt weitere zwei Jahre beim TVB 1898 Stuttgart, der Kreisläufer bis 2020

Zwei weitere Haken sind gesetzt: Der Rückraumspieler Dominik Weiß (30) bleibt dem Handball-Erstligisten TVB 1898 Stuttgart weitere zwei Jahre erhalten. Der Vertrag des Kreisläufers Manuel Späth (33) hat sich aufgrund einer Option um eine Saison verlängert. Damit bleiben dem TVB noch drei Baustellen: Jogi Bitter, Tobias Schimmelbauer und Simon Baumgarten.

Dominik Weiß ist – nach Simon Baumgarten – der „Dino“ beim TVB. Im Jahr 2009 wechselte der 2,09 Meter große linke Rückraumspieler vom Landesligisten SG Schorndorf zum damaligen Zweitligisten und stieg mit dem TVB 2015 in die erste Liga auf. Aktuell ist der „Lange“ mit 84 Treffern der erfolgreichste Torschütze des TVB.

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, Dominik weiter an uns zu binden“, sagte der TVB-Trainer und -Geschäftsführer bei der Pressekonferenz. Weiß identifiziere sich mit dem Verein und sei eine wichtige Säule – und überdies „heiß begehrt“ bei anderen Vereinen, weil er sowohl in der Offensive als auch in der Defensive seine Stärken habe. Trotz seiner Größe und seines Gewichts sei er schnell auf den Beinen.

„In den letzten zehn Jahren hat sich viel getan“, sagte Weiß. Er sei damals zum perfekten Zeitpunkt zum TVB gewechselt, so habe er sich mit der Mannschaft mitentwickeln können. „Jetzt hätte ich niemals ins Team gepasst.“ Er sei nach wie vor überzeugt vom Weg, den der TVB bestreite und habe sich deshalb dazu entschieden, beim TVB zu bleiben, so Weiß weiter.

Weil auch Manuel Späth dem TVB erhalten bleibt, kann der TVB in der neuen Saison weiterhin auf seinen etatmäßigen Innenblock Weiß/Späth setzen. „Die beiden werden in unserer neuen Mannschaft wichtige Eckpfeiler sein“, so Schweikardt. Späth hatte 2017 einen Vertrag für zwei Spielzeiten unterzeichnet – mit einer Option für eine weitere Saison. Dass die zum Tragen kommen würde, war wenig überraschend: Sie war gekoppelt an eine bestimmte Anzahl von Einsätzen. Nur eines von über 400 Bundesligaspielen verpasste der 33-Jährige in seiner Karriere, weil er bei der Geburt seiner Tochter dabei sein wollte. Auch in dieser Saison war der Kreisläufer in jeder Partie dabei. „Manu ist aus unserem Team nicht mehr wegzudenken“, sagte Schweikardt. Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch als Persönlichkeit. Ein gutes Beispiel, wie sich ein junger Spieler an Späths Seite entwickelt habe, sei Samuel Röthlisberger, sagt Schweikardt. Er habe einen „riesigen Schritt“ gemacht.

„Wir sind genau auf dem Weg, wie ich ihn mir vorgestellt habe mit dem TVB“, sagte Späth. „Wir wollen Jahr für Jahr den nächsten Entwicklungsschritt machen, jetzt sieht’s so aus, als könnten wir eine bessere Saison spielen als letztes Jahr.“

In seiner dritten Saison möchte er mithelfen, dass der TVB in der Tabelle noch weiter nach oben klettert. „Leicht wird’s aber nicht, weil wir große Veränderungen im Kader haben werden.“ Für ihn sei’s zudem reizvoll, den jungen Spielern bei der Integration zu helfen. „Einige kommen aus dem Ausland und haben keine Bundesligaerfahrung. Ich will sie unterstützen, dass sie hier schnell Fuß fassen.“

Quelle: Thomas Wagner, ZVW

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