3 Fragen an Torhüter Daniel Sdunek

Hallo Daniel, du hast Dir vor dem ersten Saisonspiel eine schwere Armverletzung zugezogen – Wie geht es Dir und wie ist der Heilungsprozess?

Eigentlich kann ich mich nicht beklagen. Nach meiner OP hatte ich sechs Wochen lang eine Gipsschiene und darf jetzt seit gut zwei Wochen den Arm endlich wieder frei bewegen. Allerdings darf er kaum belastet werden. Maximal 1 kg darf ich die nächsten sechs Wochen heben. Anschließend kann ich dann mit einem behutsamen Muskelaufbau beginnen. Mein Operateur Dr. Mauch ist mit dem Heilungsprozess bisher absolut zufrieden. Leider ist die Verletzung aber ziemlich langwierig und erfordert Geduld, da Sehnen sehr langsam wieder anwachsen. Eine genaue Prognose für ein Comeback kann man noch nicht abgeben, angedacht ist momentan der Februar.

Wie siehst Du den bisherigen Saisonverlauf mit 9:11 Punkten und dem 10. Tabellenplatz?

Wir sind hervorragend in die Saison gestartet und haben richtig tollen Handball gespielt. Sicherlich auch auf Grund des großen Selbstbewusstseins, dass wir nach der guten Vorbereitung und dem souveränen Aufstieg hatten. Auch haben uns gleich die „Neuen“ aus der A-Jugend wirklich verstärkt und ihren Anteil am gelungen Start. Wenn man aber kritisch ist, hat schon in dieser Phase der Saison unsere Abwehr nur bedingt funktioniert. Besonders in den ersten Spielen hatten wir das Glück, dass Nick im Tor eine Spitzenleistung gezeigt hat. Zuletzt sind wir etwas ins Straucheln geraten. Neben mir, fiel auch noch mit Alex Heib ein weiterer erfahrener Spieler aus. Auch unsere rechte Seite hatte in den letzten Wochen mit Verletzungen oder Krankheiten zu kämpfen. Und in einigen Szenen fehlte uns einfach das Glück, das wir noch in den ersten Spielen hatten. Doch ich glaube, wir werden diese Phase bald überstehen. Die Formkurve zeigt trotz der Niederlage gegen Köndringen wieder nach oben. Wir haben einfach eine enorme Qualität in der Mannschaft, besonders wenn wir als eine Einheit auftreten.

Wagst du einen Ausblick bis zur Pause am Jahresende?

Für so eine weite Spanne mache ich ungern eine Aussage. Jetzt haben wir erstmal zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel und können uns auf diese Begegnung intensiv vorbereiten. Ich denke, wir tun gut daran von Woche zu Woche zu schauen. Wobei sicherlich das Derby am 1. Dezember bei uns daheim in der Gemeindehalle gegen Remshalden ein Highlight werden wird. Vielleicht gelingt es uns dann auch mal wieder richtig Stimmung in die Halle zu bekommen. Die dürfte meiner Meinung nach noch etwas besser sein. Gerade den jungen Spielern tut jede Unterstützung von den Zuschauern gut.

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