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Männer 4 – Kreisliga A

Kader

Hinten von links: Sven Stegemeyer, Nick Opardija, Tim Sprenger, Jeremiah Gantner
Vorne von links: Simon Penzenstadler, Sven Rögner, Andreas Steeb, Andreas Fusaro, Dario Fusaro
Es fehlen: Marco Schiller, Alwyn Jäckle, Nicholas Harwazinski, Jann Scholpp

Saisonausblick

4.Mannschaft stürmt nach Durchmarsch in die Kreisliga A. Was wird nun mit einer gezielten und intensiven Vorbereitung in der neuen Saison möglich sein?

Die abgelaufene Saison in der Kreisliga B begann mit einer kurzen Krise. Die Vierte konnte zu Beginn, wie jedes Jahr, personell nicht aus dem Vollen schöpfen, da sich einige Spieler, nach dem grandiosen Aufstieg noch im wohlverdienten Urlaub befanden. Die Vorbereitung auf die erste Kreisliga-B-Saison lief dementspre-chend und so war der erste Härtetest gleich der erste Spieltag der neuen Runde. Schnell wurde klar, dass diese Liga kein Selbstläufer werden würde. Nach einem gewohnt schlechten Start besann sich die Mannschaft jedoch schnell ihrer Stärken und konnte einige Spiele trotz widrigster Umstände für sich entscheiden. Dennoch waren es gerade zu Beginn der Saison unruhige Zeiten für das Trainerduo Fusaro/Penzenstadler. Im Umfeld der erfolgsverwöhnten Vierten und unter den zahlreichen Ultras wurden bereits Rücktrittsrufe laut. Das Management jedoch behielt, wohl auch wegen der langen Verletztenliste (unter anderem fielen Dario Fusaro, Alwyn Jäkle und Nick Opardija für mehrere Spiele aus) die Ruhe und vertraute dem Trainerteam und den Spielern. Die Männer schafften es mit dieser Unterstützung im Rücken den späteren Vizemeister aus Winnenden ersatzgeschwächt mit 7 Mann auswärts und ohne Harz wegzukärchern. Dies wurde nicht nur in der Liga mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, sondern auch in höchsten Kreisen des Sports honoriert und so konnte das Trainerduo die Köpfe aus der Schlinge ziehen, denn der Trainerstuhl wackelte bis zu diesem Zeitpunkt gehörig. Das war der Wendepunkt der sehr bescheidenen Anfangsphase der Saison und ließ einen Ruck durch die Mannschaft gehen und das umhergehende Abstiegsgespenst wurde in den folgenden Partien end-gültig verjagt. Dennoch musste eine Lösung gefunden werden, denn solche Spiele konnte man nicht auf Dau-er gewinnen. Um die blau-weißen Helden zu entlasten, wurden vom Trainerduo einige A-Jugendspieler ins kalte Wasser geworfen. Die Jungs sollten ihr Können im harten Kreisliga-Alltag unter Beweis stellen, was sie auch mit Bravour taten. Allen voran sind hier Silas Müller und Felix Hoffmann zu nennen, die sich während der Saison zu wichtigen Stützen im Team mauserten, maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten und sich in den Kern und das Herz der Mannschaft spielten. Auch die Rückkehr von Jann „America“ Scholpp, der die ganze Runde zur Verfügung stand, wurde im Verlauf der Saison durch seine konstante Stabilität und Routine sehr wichtig. Dennoch zeigten sich immer wieder Licht und Schatten. Es war deutlich zu erkennen, dass die Mannschaft sich gerne von den Leistungen und Spielweisen der Gegner beeinflussen ließ. So tat man sich zum Beispiel in beiden Spielen gegen den späteren einzigen Absteiger schwer, wohingegen in den wichtigen Phasen der Saison gezeigt wurde, dass die Mannschaft spielerisch und mental zurecht zu den Spitzenteams der Liga gehört. Teilweise wurde ein für diese Liga überragender Handball gespielt. Nachdem nur noch einige wenige Spiele auf dem Plan standen, in denen man sich beweisen konnte, ergab sich ein weiterer Wendepunkt in der Saison. Man hatte durch einige glückliche Konstellationen in der A-Liga den Aufstieg zum Greifen nah. Mit jeder Besprechung, wie dieses Ziel noch erreicht werden konnte, loderte die Flamme eines jeden Spielers weiter auf. Tempo, Athletik, Spielwitz und eine unvergleichliche Stimmung innerhalb des Teams sorgten letztendlich dafür, dass die Mannschaft unterm Strich als cleverer Viertplatzierter den Sprung in die Kreisliga A schaffte. Der Durchmarsch war der verdiente Lohn für eine harte Saison und der Beweis, dass eine sorgfältig zusam-mengesetzte Mannschaft über viele Widrigkeiten hinweg Erfolg haben kann. Die Scouting-Abteilung hat hier einen überragenden Job gemacht. Ein großes Lob geht hier natürlich auch an die Akteure, die auf und neben dem Feld maßgeblich für diesen Erfolg waren! Die Jungs feierten auf einer 4-tägigen Mannschaftsausfahrt im westlichen Mittelmeer des spanischen Hoheitsgebiets.

Die neue Ligazugehörigkeit sorgt jedoch auch dafür, dass eine Premiere für die Vierte ins Haus steht. Erst-mals seit einigen Jahren wird die Mannschaft trainieren. Was von großen Teilen des Teams bisher müde be-lächelt wurde, wird nun bitterer Ernst. Mittwochs ab 20.30 Uhr wird vom weiterhin agierenden Trainerduo Fusaro/Penzenstadler ein Training organisiert. Auch die Vorbereitung, die in den letzten Jahren hauptsächlich aus wöchentlichem Kicken bestand, wird seit Anfang Juli härter aufgezogen. Die wöchentlichen Mannschafts-sitzungen in der Bittenfelder Eisdiele runden die Vorbereitung ab und so werden den Sommer über nicht nur die Muskeln gestählt, sondern auch die mannschaftliche Geschlossenheit gefördert. Jeder, der einmal eine Teamsportart betrieben hat, wird wissen, was damit gemeint ist und wie sehr ein gut funktionierendes Mann-schaftsgefüge auch in Zeiten, in denen es nicht so läuft, hilft, um den Sport in erfolgreiche Bahnen zu lenken.
Auch auf dem Transfermarkt wurde wieder zugeschlagen. So kann sich die Mannschaft über die Heimkehr des athletischen und wurfgewaltigen Jay Gantner freuen, der nach einer berufsbedingten Pause nach Station beim SC Korb sein Comeback feiert und der Vierten sicherlich helfen wird, sich in der wohl stärksten Kreisliga der Welt zu etablieren und sich die Krone der besten vierten Mannschaft im Bezirk gegen Remshalden zu si-chern. Mit einem wiedermal gelungenen Mix aus etablierten und neuen Spielern wird das Team diese Heraus-forderung angehen. Etliche Derbys in der Premierensaison geben der Vierten zusätzlich die Motivation sich in der Liga festzuspielen oder vielleicht sogar mehr zu erreichen. Dieses Jahr haben sich die beiden Coaches nicht auf ein Saisonziel einigen können und so wird von Spiel zu Spiel gedacht, mit dem Wissen, dass die Mannschaft immer an Ihrem Leistungsmaximum spielen muss, um den maximalen Erfolg zu generieren. Es werden wieder einige A-Jugendliche die Möglichkeit haben, sich für die Vierte zu empfehlen.

An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe sportbegeisterten Leserinnen und Leser, weiter dazu ermutigen unsere Spiele zu besuchen und die Mannschaft lautstark und tatkräftig zu unterstützen! Wir wissen jede Zuschauerin und jeden Zuschauer zu schätzen und freuen uns darauf unseren Handball zu zeigen.